Es ist soweit

Da ist er nun, der letzte offizielle Tag meines Berufslebens. Der Tag, auf den sich so viele Menschen freuen, nur ich nicht. Ein (vorerst) letztes Mal habe ich gestern mein Gehalt bekommen. Eine grausame Vorstellung ist es für mich, zumal hier im Blog noch nachzulesen ist, wie ich die Zeit meiner letzten Arbeitslosigkeit erlebt habe.

Ich habe noch meine Nebentätigkeit mit ihren 20 Stunden monatlich aus dem Heimbüro heraus. Dort werde ich sehr gut bezahlt und es macht mir auch Spaß, mich zu kümmern, zuverlässig zu sein und jederzeit außerhalb meiner Schlafenszeiten zu reagieren. Es ist ein hübscher Job, den ich gern erweitern würde, wenn es denn die Arbeit an sich hergeben würde. Was sie nicht kann, Punkt.

Untätig bin ich bei der Arbeitssuche nicht. Ich suche Stellen als Coach und Arbeitsvermittler, gern in Teilzeit und Gehalt fast egal. Am Montag habe ich das nächste Vorstellungsgespräch. In Vollzeit würde die Stelle mit brutto 3.600 € monatlich vergütet. Im Grunde ist das lächerlich wenig im Vergleich zur geforderten Qualifikation. Doch immerhin mehr als so mancher Busfahrer im ÖPNV im Schichtdienst verdient, wie ich gestern sah.

Ich freue mich also nicht auf meine Rente. Keineswegs freue ich mich darauf, den ganzen Tag nichts zu tun, meine unendlich freie Zeit damit zu verbringen, was andere Rentner ohne Haus, Grundstück, Garten, Hobby, Kinder, Geld so tun. Nämlich lesen und fernsehen. Und sich mit dem Partner streiten. Das will ich alles nicht.

Das Angebot eines Bildungsträgers über Indeed, mich als freiberuflichen Dozenten und Coach einzustellen, habe ich vorerst abgelehnt. Die Stelle würde, wie bei den Trägern üblich, mit keiner festen Stundenzahl und ohne Kündigungsfrist vergeben. Der Stundenlohn betrüge 24 € brutto. Davon müsste ich in jedem Falle 19 Prozent Vorsteuer an das Finanzamt zahlen und die Einkommenssteuer herunterrechnen. Die aktuell geltende Steuerfreiheit von monatlich 2.000 € für den Zuverdienst neben der Rente gilt nicht für Selbständige. Das würde für mich überschlägig bedeuten, dass ich mit etwa 12 € netto die Stunde tätig wäre, abzüglich Fahrtkosten. Diese Angebote waren schon damals für mich völlig unattraktiv und sind es noch heute. Dann investiere ich lieber knapp 500 € einmalig und gönne mir eine Schulung nach § 34a GewO, damit ich bei den hiesigen Sicherheitsunternehmen für den Mindestlohn geschlossene Türen kontrolliere.

Wir werden sehen.

Ausgegraben

Es erinnerte mich ein wenig an die derzeit hier in der Region umgehende Geschichte des Mannes, der nach einigen Jahrzehnten des Verlustes seinen Ehering auf einem Maulwurfshügel im Garten wiederfindet. Mir ist etwas ähnliches auch schon passiert, doch das soll hier nicht das Thema sein und kam auch damals nicht in die örtliche Presse.

Aufgrund des aktuellen Musikprojekts suche ich in meinen alten Texten nach guten Gedichten und Geschichten, um sie zu Chart-Hits zu machen. Nein, letzteres war ein Scherz. Doch ich suche und durchwühle die unendliche Anzahl an Bits und Bytes auf meiner externen Festplatte. Es fiel mir dann eines frühen Morgens ein, dass ich ja in der Mitte der 90er Jahre mit einer selbst gebastelten Website angefangen hatte und darin bis in die 2000er hinein immer wieder Gedanken, Gedichte und Geschichten veröffentlicht hatte. Als echter Sammler habe ich die damaligen und schon sehr lange nicht mehr (ohne die Wayback-Machine) öffentlich verfügbaren Seiten auf eben jener Festplatte gespeichert und mit dem Vermerk „nicht löschen“ versehen.

Doch was soll ich sagen? Beim Lesen der alten Texte erging es mir wie mit dem Anhören des Weihnachtsalbums von Unheilig (ihr kennt diesen Sänger vermutlich). Wer sich bis zum Anhören bzw. Lesen noch nicht umgebracht hat, wird es spätestens danach tun. Boah, welch abgrundtief bösen und depressiven Texte habe ich damals zu meiner Erleichterung verfasst. Das ist heute nicht mehr schön und lässt sich auch nicht mehr umschreiben, damit daraus etwas Schönes wird. Ich kann diese Texte wahrhaftig nur noch erneute vergraben und als Dokumente des vergangenen Schreckens archiviert lassen.

Folglich werde ich dann doch versuchen, aus der einen oder anderen nicht so heftigen Geschichte einen Songtext zu bauen, der dann in eine geeignete Melodie eingefügt werden kann. Doch diese alten Texte aus der Zeit um die Jahrtausendwende sind ausgegraben und wieder vergraben. Ebenso, wie die Mitverursachenden dieser Lebenssituation. Abgesehen von mir, der das alles überlebt hat. Was mir noch immer wie ein Wunder erscheint. Und ja, darüber sollte ich etwas singen lassen.

Gestern war nichts

Gestern früh hatte ich noch nichts für diesen einen der letzten Urlaubstage vor. Perspektivlosigkeit hätte man es nennen können. Zumindest am Morgen, wie es aussah. Rückblickend wurde es anders.

Die Liebste war nun nach einer knappen Woche der Elendigkeit durch eine nicht näher zu identifizierende Krankheit wieder auf dem Wege der Besserung. Aus ebenso unerfindlichen Gründen behielt sie nun das moderate Essen bei sich und kam langsam wieder zu Kräften. Die Ursache der kurzfristigen Erkrankung bleibt ungeklärt. Der Hausarzt stellte eine Ungewöhnlichkeit im Blutbild fest, die für uns jedoch aufgrund ihrer fiesen Grunderkrankung normal ist. Das muss er erst noch verstehen, doch den Termin mit ihm in der kommenden Woche nimmt sie wahr. Zumindest ist meine Sorge um sie deutlich weniger geworden.

So sind wir dann gegen späten Vormittag mit dem Auto unterwegs gewesen, um dem Navi ein längst fälliges Kartenupdate zu verpassen. Das soll beim eingebauten Gerät für die mitgelieferte Software blöderweise bei eingeschalteter Zündung passieren. Da das Update jedoch eine gute dreiviertel Stunde dauert, fahre ich dann lieber irgendwo hin und erledige Nützliches. So fuhren wir also zur Garage des Wohnwagens, lieferten eine elektronische Wasserwaage dort ab und testeten sie sogleich. Eine leere Gasflasche sollte gegen eine volle getauscht werden, was dann auch punktgenau zum Ende des Updates gut funktionierte. Leider hatte ich beim Tausch nicht aufgepasst und mir fiel erst hinterher ein, dass ich für die 5 kg-Füllung den Preis einer 11 kg-Füllung bezahlt hatte. Mein Hirn hatte vermutlich eine Auszeit genommen. Reklamation unnötig, da ich dazu immer noch zu sozial und schüchtern bin.

Am Nachmittag begann ich ein altes Taschenbuch zu lesen, dass meine Schwester mir für einen Freund mitgegeben hatte. Bis gestern Abend hatte ich mehr als die Hälfte der rund 360 Seiten durch. Was auch mal wieder gut war, nur nicht für meinen Rücken. Aber irgendetwas ist ja immer.

Der vom Schwiegersohn zu Weihnachten hergestellte Eierlikör musste weg und war mir allerdings zu wenig alkoholisiert und schon zu verfestigt. Nach zwei Gläschen war es dann Schluss damit.

Den schlechtesten Film aller Zeiten haben wir dann um 20.15 Uhr auf irgendeinem Sender im Magenta TV begonnen und zu unserer Überraschung festgestellt, dass er aus dem Jahre 2024 stammte. Da hat der Sender wohl so eine geballte Ladung an schrottigen Billigproduktionen an Z-Movies aufgekauft. Sowohl das Schauspielen als auch die Tricks entsprachen eher den 70er Jahren und erinnerten stark an „Als die Frauen noch Schwänze trugen (oder hatten)“. Furchtbar.

Jedenfalls war der Tag dann doch gefüllt und heute sortiere ich meine Unterlagen ein, die sich ein Jahr lang angesammelt haben. Ziel ist die zeitnahe Abgabe der Steuererklärung, sobald die letzten Bescheinigungen eingetroffen sind.

Finde den Fehler

Es lohnt sich doch, nicht blind auf Aussagen in Arbeitszeugnissen zu vertrauen, sondern die technischen Möglichkeiten der Überprüfung des eigenen Bauchgefühls zu nutzen.

Ich habe im November letzten Jahres bei meinem Arbeitgeber auf dem Dienstweg ein Zwischenzeugnis angefordert. Das kam dann Anfang Februar endlich bei mir an. Auf den ersten Blick sah es gut aus, doch mein Bauchgefühl schlug an und so nutzte ich das Internet (ohne KI), um die Formulierungen darin zu prüfen. Und siehe da, ich kam auf die überwiegenden Zeugnisnoten 2-3 und es war sogar eine 4 dabei.

Das habe ich natürlich bemängelt, womit ich ein Gespräch mit der Leitung gewann. Dabei kam heraus, dass die Vorgesetzten ein von der Personalverwaltung erzeugtes Tool nutzen, wo man eine Zeugnisnote eingibt und die dazu angeblich passende Formulierung ausgegeben wird. Dass dieses Tool meinem Verdacht nach völlig veraltet ist und dementsprechend nicht mehr zeitgemäße Formulierungen verwendet, hat mich nicht verwundert. Wie so viele liebgewonnene Werkzeuge wurde auch dieses viele Jahre als bewährt aufbewahrt und genutzt, ohne es zu pflegen. Das ist in diesem Betrieb nicht unüblich.

Jedenfalls war die Leitungsperson ziemlich angefressen, obwohl ich betont habe, dass es hier ganz offensichtlich um ein fehlerhaftes Werkzeug und nicht um die Unfähigkeit der Vorgesetzten geht. Obwohl man durchaus das Word-Dokument am Ende der Herstellungskette noch hätte anpassen können. So blieb also meine Mängelrüge zunächst als solche stehen und die Luft war ein wenig vergiftet. Das mir gelieferte Argument, dass man in der Führungsebene monatlich mindestens eines dieser Zeugnisse erstelle und es bislang niemals auch nur eine Bemängelung gab, zählte für mich nicht. Ich bin sehr oft die erste Person, der etwas auffällt, was gewohnheitsgemäß falsch ist.

Tags darauf erhielt die Mitteilung, dass ich wohl einen stein ins Rollen gebracht hätte. Man hätte tatsächlich Fehler im Tool entdeckt, die nicht den heute geltenden Formulierungen entsprechen.

Die Folge ist mal wieder typisch für mich. Alle nicken ab, ich weise auf einen Fehler hin, schon kommt ein stein ins Rollen und die Nachfolgenden wissen nicht, wem sie bessere Zeugnisse zu verdanken haben. So wird das nichts mit dem reich und berühmt werden.

Ich musste nun mein Zwischenzeugnis wieder zurücksenden und erhalte das Endzeugnis wohl in Bälde und hoffentlich „zu meiner vollsten Zufriedenheit“ und nicht nur „zu meiner vollen Zufriedenheit“.

Was inzwischen war

Schon wieder einige Tage Stille hier. Das war so nicht geplant, jedoch unvermeidbar.

Ich hatte meinen letzten Arbeitstag vor dem Resturlaub und dem nun doch offenbar unvermeidbaren Renteneintritt am 01.03.2026. Davor schrieb ich Bewerbungen wie verrückt, kassierte die üblichen BlaBla-Standardabsagen und kämpfe gegen die offensichtliche Altersdiskriminierung. Angeblich finden sich immer besser qualifizierte Mitarbeitende als mich, der nicht nur mit jeder Menge passender Zertifikate aufwarten kann, sondern auch noch die dazu notwendige jahrzehntelange Berufserfahrung vorweist. Ich arbeite weiter an einer Lösung.

Unmittelbar nach dem Dienstende sind wir verreist, haben meine Geburtsstadt besucht, die Liebste hat sich dort irgendetwas eingefangen und ist krank. Ich unterstütze im Rahmen dessen, was möglich ist und sortiere ansonsten meine Papiere für die Steuererklärung, die Festplatten, den Unterlagenschrank und den Keller. Für Basteleien am Auto ist es zu kalt und der Wohnwagen ist abfahrbereit und sauber. Kurzum, die Langeweile setzt langsam ein, wie befürchtet.

Ich bemühe mich also, hier weiter zu berichten. Mal wieder versprochen.

Nur hat es in sich

Alter Verwalter, diese alten Texte von Anno Dunnemals, die ich einst schrub, sind schön recht mächtig. Auch wenn sie sehr holperig sind und mir teilweise beim lauten Lesen Knoten in der Zunge verursachen. Heute würde ich sie anders schreiben, das steht fest.
Allerdings machen es mir gerade diese alten Texte leicht, mich nicht vom Inhalt, aber von der Wortfolge zu lösen.
Manchmal brauche ich ein wenig mehr Zeit, ein bis zwei Nächte, in denen mein Gehirn weiter an den Zeilen arbeitet und der Körper ruht. Denn das Ziel ist immer noch der alte Traum, aus den Texten mit den tiefen Gedanken ein Lied zu formen.

Mithilfe von Software hatte ich es schon in der Mitte der 90er Jahre versucht, doch dann überrollten mich der Stress, der Wahnsinn und das Leben mit all seinen befürchteten und eingetroffenen Fallen.

Was ich jedoch heute in aller Ruhe daraus forme, gefällt mir besser als die Ergebnisse der 90er. Die im Übrigen weitestgehend nicht mehr als Musik auf der Festplatte, sondern nur noch in meinem Kopf existieren.
Und so baue ich Sätze um und aus, suche manchmal vergeblich ein Versmaß und denke mir, „Nö, warum auch? Es geht auch ohne steife Regeln!“ Ziele sind nun die Verwirklichung alter Träume mithilfe neuer Techniken und neuem Mut in einem völlig anderen, zeitweise durchaus fluffigen Leben.

Da werden dann sogar romantische Liebestexte zu kleinen Balladen. Wie dieser Text mit dem einfachen Titel „Nur“ aus dem allerersten, noch selbst hergestellten Buch. Dieser trägt nun ergänzend ein Fragezeichen und wird mit geändert Lyrik auch noch gesungen.

Wer neugierig ist, darf dem nun hier gezeigten Video folgen und die Lautsprecher oder Ohrhörer etwas lauter drehen. Wer jetzt allerdings dankend abwinkt, hat zumindest diesen Beitrag gelesen. 🙂 Auch dafür habt Ihr meinen Dank.

Youtube zeigt das Video unter https://youtu.be/dDuFXQ3v9dc?si=pAgnXQA_0o0yFX9P

Tja, Herr Bundeskanzler Merz

In vier Arbeitstagen werde ich meinen Arbeitgeber mit Abgeltung von Resturlaub verlassen müssen. Da kann der Bundeskanzler und all seine Parteimitglieder noch so viel über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit krakelen und Gesetze ankündigen, Forderungen stellen und Ermahnungen aussprechen. Die Arbeitgeberschaft ist einfach nicht bereit, ältere Mitarbeitende über das Renteneintrittsalter hinaus zu beschäftigen. Und ganz besonders ist hier der Öffentliche Dienst als ausführendes Organ der Bundesregierung an erster Stelle angeführt.

Klar, nicht jeder ist so irre und will einfach weitermachen. Da bin ich jedoch keine Ausnahme, wie ich aus Kollegenkreisen vernommen habe. Doch „die Haushaltslage“ wird als übermächtige Ausrede angeführt, wenn es um den zart verpackten Rausschmiss der Leistungsträger aus der Boomer-Generation geht. Verbunden mit der stets gleichen Absage der älteren Neubewerber auf ausgeschriebene Stellen (übrigens der gleichen Art wie sie vorher freigegeben wurden), dass man „besser passende Mitarbeitende gefunden habe“. Und ja, wer sich das Lohhn- und Gehaltsgefüge angestellter Mitarbeitender im öffentlichen Dienst anschaut, der wird feststellen, dass neu Eingestellte deutlich weniger verdienen (weil geringere Erfahrungsstufe und somit weniger Bruttogehalt) als die erfahrenen Mitarbeitenden mit eben höherer Einstufung.

Wie auch immer, Herr Bundeskanzler, Ihr lauthals in die Welt gesandten Worte stoßen auf taube Ohren in ihrer eigenen Verwaltung. Da sehe ich deutlichen Aufklärungs- und Handlungsbedarf.

Ich bewerbe ich nun fleißig weiter und werde mal eine Bewerbung mit gelöschten Angaben zum Vornamen, Alter, den Beschäftigungsdaten und ohne Bild versenden. Sodass niemand vor einem Gespräch mit mir mein Alter und mein Geschlecht erfährt. Ich bin gespannt, ob ich tatsächlich eingeladen werde. Das ginge übrigens auch über das Kontaktformular des Bundeskanzler.

Um die Ohren

Wie sagt man so schön? „Ich habe viel um die Ohren“ und meint damit nicht den Wind an der Küste, der einem stetig um die Lauscher weht.

Aktuell musste ich mit mit Vorgesetzten auseinandersetzen, die mittels eines „Tools“ mein Zwischenzeugnis nach mehr als 2 Monaten fertiggestellt und dann im Ergebnis, nachdem ich es durch diverse Zeugnisprüfer gejagt hatte, die Schulnoten 2 bis 4 in verklausulierter Form geschrieben haben. Die Berufung auf ein Tool, das seitens des Arbeitgebers „mindestens einmal monatlich genutzt wurde“ und „nie zu Beanstandungen geführt hat“ berechtigt nicht dazu, z.B. Formulierungen wie „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ nicht doch in „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ umzuwandeln. Der feine Unterschied wird von Personalentscheidern bemerkt und da hilft es nicht, wenn ich behaupten würde, dass die erste Formulierung bei meinem letzten Arbeitgeber eine „1“ bedeutet. Das Tool ist einfach nur veraltet, wie so viele dieser Dinger … ach, Schwamm drüber. Ich bin gespannt, was nun aus dem Abschlusszeugnis letztendlich wird.

Dann hat jemand in der Liebsten Verwandtschaft einen Verkehrsunfall erlitten und sie ist aufgrund der schwere der Schädigung die 600 km mit dem Zug zur Hilfe geeilt, um häusliche und praktische Hilfe zu leisten. Der geschädigte Mensch sollte sich tunlichst jeglicher rückenschädigender Bewegungen und Lasten enthalten. Stolz hin oder her, da braucht es tatkräftige Hilfe und das ist es, was die Liebste von einer Sekunde zur anderen leisten kann. Ich bin sehr stolz auf sie.

Am Auto läuft ein Projekt bezüglich des Einbaus von Fußbodenbeleuchtungen, wenn die Türen öffnet und auf den Boden schaut. Da soll Licht hin und vor allen Dingen sollen die bisherigen passiven Rückstrahler Licht nach hinten geben, wo diese ganzen dummen Töffels mit ihren Autos herkommen und offene Türen nicht sehen. Das Ganze hilft natürlich nicht, wenn derjenige Kraftfahrer am Handy daddelt, aber man(n) tut ja was man kann, um wenigstens ein Stückchen weit mehr Sicherheit zu schaffen.
Außerdem will ich endlich den seinerzeit zwangsläufig abgehängten USB-Anschluss in der Mittelkonsole wieder aktivieren. Dazu braucht es einen kleinen Ausbau der Seitenverkleidung der Mittelkonsole, Rausrupfen der USB-Konsole, neue Verkabelung mit Stecker abziehen und neuen Stecker reinstecken und dann …. tief Luft holen … erneutem Ausbau des Radios mit Einstecken des USB-Adapters und Verbinden den dann zwei USB-Stecker, verbunden mit dem Wiedereinbau des Radios.

Dann muss ich noch immer weitere Leute aus der Samstagsaktion mit der Lego-Eisenbahn anrufen und sie auf den Sommer vertrösten.

Und ich muss noch in Vollzeit arbeiten. Nur noch 5 Arbeitstage, wenn es schlecht für mich läuft. Morgen ist das letzte Gespräch mit meinem Arbeitgeber. Schauen wir mal.

Noch einmal Starlight Express

Am 07.04.2005 waren wir schon einmal im Musical Starlight Express in dessen eigenem Konzerthaus in Bochum.

Es hat sich insgesamt positiv verändert und angepasst, auch wenn die Preise natürlich gestiegen sind (Parkhaus nun 5 € statt damals 3 € und auch die Eintrittspreise sind angehoben). Musikalisch und gesangstechnisch hat sich vieles zum Besseren verändert. Für ein seit 38 Jahren existierendes Musical an gleicher Stelle ist das schon bewundernswert.

Ebenfalls bemerkt hatte ich die eingerollte russische Flagge des entsprechenden Darstellers. Ebenso wie der deutlich leisere Beifall, der nur dem Schauspieler an sich galt, war es ein wohltuendes Statement gegen den Angriff Putins auf den Weltfrieden.

Die Vorstellung war ausverkauft und die Kinder waren begeistert. Mehr wollten wir ja auch nicht erreichen. Für Touristen im Ruhrgebiet kann ich den Besuch des Musicals in dessen eigenem Haus nur empfehlen.