Nr. 31
Ich will Dich nicht von mir lassen. Du gehörst zu mir. Wir wollten uns niemals trennen, weißt Du noch? Damals habe ich um Dich gekämpft und als Du endlich bei mir warst, da habe ich es Dir geschworen. Ich wollte Dich immer beschützen und Dich niemals mehr in den Händen eines anderen sehen. Du warst mir treu. Ich habe Dich nie vergessen und Du warst immer meine Begleitung in guten und schlechten Tagen. Wir sind doch ein Paar, verstehst Du? Wir gehören zusammen wie ein Bach und das Wasser. Niemals dürfen wir uns trennen! Was wäre ich ohne Dich, hörst Du? Ich bin ein Nichts, ohne Dich. Ich bin es nicht wert, ohne Dich zu leben. Meine ganze Existenz steht auf dem Spiel, wenn ich Dich jetzt verliere. Ich will ohne Dich nicht sein. Wir hatten solch eine wundervolle Zeit miteinander. Wir sind durch Dick und Dünn gegangen. Gemeinsam sind wir in jeden Urlaub gefahren und wir sind zusammen dreimal umgezogen, bis wir unser Nest hatten. Ich habe Dich doch liebevoll behandelt, oder? Habe Dich ganz oft sanft gestreichelt und Dich geküsst vor lauter Glück. Auch wenn Du ein stilles Wesen hast, so warst Du sogar bei meinen Kumpels beliebt. Alle haben mich anerkannt, weil es Dich bei mir gab. Du bist die einzig wahre Bereicherung in meinem Leben und ich bin so unendlich stolz auf Dich.
Und ausgerechnet heute wirst Du mich verlassen. Ich will nicht, daß Du mir aus den Händen gleitest. Es ist, als ob Du stirbst und ich sterbe mit Dir. Ohne Dich. Ich liebe Dich doch. Bitte bleib bei mir! Bitte! Laß Dich nicht von diesem widerlichen Kerl von mir nehmen. Er wird Dir nicht gut tun. Er wird Dich mißhandeln, ich weiß es. Dieser Typ da vor mir ist so ekelhaft anzuschauen und Du bist so so zart und zerbrechlich wie eine Rosenblüte. Wenn ich sehe, wie er mit seinen dicken Pranken nach Dir grapscht, dann wird mir schlecht. Bleib bei mir, Du meine einzige Liebe. Ich bin nichts ohne Dich. Wir zwei sollten doch auf ewig zusammenbleiben. Er wird Dich einsperren, ich weiß es. Und wir werden uns nie wieder sehen. Niemals wieder. Er zerrt an Dir und ich muß Dich loslassen. Es tut so weh. Ich muß mit ansehen, daß Du, die einzige Liebe meines Lebens, in den Händen dieses brutalen Machos landest.
"Herr Müller, nun machen Sie mal keinen Aufstand hier. Sie bekommen ihren Führerschein wahrscheinlich in zwei bis drei Monaten wieder!"
(c) CeKaDo 2006