Soeben fand ich auf meinem Konto Geld. Ich habe erneut weniger Betriebskosten für meine Wohnung erzeugt, als ich eingezahlt habe. Damit sinkt meine monatliche Belastung um 5 Euro. Nicht viel, doch immerhin eine Bestätigung, dass unsere Hausgemeinschaft sparsam genug ist, was Wasser und die allgemeinen Kosten angeht.
Fehlt nur noch der Horror der jährlichen Abrechnung der Stadtwerke für Gas und Strom. Wobei ich mich vorsichtshalber im letzten Jahr geweigert habe, meine Abschläge zu senken, wie es vorgeschlagen wurde. Ich verschenke lieber Zinsen, die ich ohnehin nicht bekomme, als mitten im Jahr eine fette Nachzahlung leisten zu müssen.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der vorigen Wohnung am Ende mehr Nebenkosten zu zahlen hatte, als Kaltmiete, dann bin ich immer noch dankbar für den Schritt in diese Wohnung.
Mal eine Vermietersicht: Schön ist es wenn der Mieter ein Guthaben hat. Ist jedoch eine Nachzahlung, sind viele Mieter verärgert. Bedenken dabei jedoch zum Beispiel nicht das Heiz- und Lüftungsverhalten, wodurf neben hohen Heizkosten auch Schimmel entstehen kann.
Auch ein extremer Wasserverbrauch ist keine Seltenheit und so bekommt man oft Aussagen an den Kopf geknallt die nur von Unwissenheit zeugen. Ich kann jedem Mieter nur raten die Vorauszahlung auch bei Guthaben beizubehalten und nicht runter zu setzen, denn die Kosten steigen und sinken nicht! Und wenn man zur Betriebskostenabrechnung dann ein Guthaben vorweisen kann, dann freut sich auch der Mieter. Selbst bei einem Guthaben von 1-2 Euro. Warum ist klar! Er muss keine Nachzahlung leisten 😛
Ich gönn es Dir von Herzen! Langsam bekomme ich auch den Eindruck, dass bei uns demnächst die Nebenkosten höher ausfallen, als die Kaltmiete. Dieses Jahr durfte ich satte 150.- nachzahlen, dank einer dicken Gebührenerhöhung in Sachen Straßenreinigung, Abwassergebühren und ähnlichem nützlichen "Beiwerk". Letztes Jahr waren es die Kabelgebühren, welche drastisch erhöht wurden und mir eine Nachzahlung von 120.- einbrachten. Nur bei den Heizkosten bin ich immer im Rahmen und mache da meistens ein bißchen was gut. Und meine Stromkosten haben sich dank LED und Energiespargeräten drastisch reduziert. Auch da habe ich mich gegen eine Absenkung der mtl. Rate entschieden, genau wie Du. Als Verbraucher weiß ich doch nicht, ob nicht wieder irgendetwas die Stromrechnung in die Höhe treiben wird und ich dann trotz Energiesparens wieder mal die A-Karte ziehe und draufzahle. Dann lieber ein bißchen was wiederbekommen und davon was Nettes unternehmen. Zum Beispiel liebe Menschen besuchen :-))
Hach wie schön, wenn bei der Betriebskostenabrechnung auch noch was rauskommt …
Nachdem ich seit 2009 neue Fenster habe, hatte ich im letzten Jahr (trotz Teuerungsrate) insgesamt 130,- € rausgekriegt während meine anderen Miteigentümer Nachzahlung von bis zu 700,-€ hatten. Da ist die Freude schon groß.
Grüßle Rita