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Und dann war da noch …

… der Admin, der sich beim Auftraggeber tierisch darüber aufregte, dass ich ein seiner Meinung nach Sicherheitsproblem einer Website verursacht hätte. er wisse schon, warum er immer um vorherige Abstimmung über Installationen und Veränderungen gebeten hätte.

Genau der Admin, der keine Updates fährt, nicht erreichbar ist und dessen Zuverlässigkeit beim Auftraggeber gegen Null tendiert.

Manche Menschen haben echt eine seltsame Art der Selbstüberzeugung.

Nun ja, ich habe in meiner grenzenlosen Gelassenheit vor den Einfallstoren gewarnt und fahre zusätzliche Sicherungen für den Fall der Fälle. Schauen wir mal, wann sich der empörte Herr bei mir meldet. Ich bleibe freundlich, ruhig und deutlich. 🙂

Ohne Ahnung gewinnen

Dafür dass ich keinerlei Interesse an Fußball habe, dieses verbissene wirtschaftliche Geschachere um Geld, Vermögen und Sklaverei von Models, die mit den Füßen Murmel spielen, wo sich “Fans” wie asoziales Pack benehmen …

… habe ich bisher beim betriebsinternen Tippspiel Platz 22 von 53 erreicht. Einfach nur durch Tippen ohne Denken. Was vermutlich nun beweist, worauf es beim Fußball nicht ankommt. Auf Geld, Fachwissen und Fairness. Vermutlich gewinne ich noch aus purer Ignoranz und Blödheit. 😀😃🙂

Geschenkt ist noch zu teuer

Wo ich das gerade in den Erinnerungen sehe.

Zu diesem (kostenlosen) Kurzseminar in einer Kindertagesstätte, zu der nicht nur öffentlich, sondern auch durch die Mitarbeiterinnen alle Eltern und Großeltern eingeladen waren …

… ist niemand erschienen.

Das war schon richtig doof. Für uns, die Veranstalter, die Kindergartenmitarbeiterinnen und für diejenigen, die das Angebot nicht angenommen haben. Und erst recht für die Kinder, denen nicht vorgelesen wird.

Mir fällt gerade ein, dass ich auch so etwas noch in meine Angebotsliste aufnehmen könnte. Auch und gerade weil mich niemand bucht. Vermutlich koste ich zu wenig und kann auch keine Zertifikate ausstellen. Wobei ich Letzteres natürlich ändern kann. 🙂

Hier der Beitrag vom 03.07.2028:
16.11.2018 ist der bundesweite Tag des (Vor)lesens. Ich werde aber in diesem Jahr nicht nur vorlesen, sondern im Rahmen des Langerfelder Lesefestivals auch gemeinsam mit einem weiteren begnadeten Vorleser aus dem Stadtteil im Stadtteil ein Kurzseminar “Vorlesen lernen” geben. Natürlich für umme und mit enorm viel Spaß!

Von der fehlenden Lust und Traute

Ein knappes Jahr nach unserer Kündigung des Nebenjobs und der alten Wohnung werde ich heute die letzten Überbleibsel unnützen und unverwertbaren Krams zum Recyclinghof fahren. Danach steht nur noch der Austausch der viel zu großen Sofas an, die wir allerdings wohl verkaufen werden.

Ebenfalls ein knappes Jahr nach der Aufgabe dieser Nebentätigkeit mit Dienstwohnung und mehr als 10 Jahr ehrenamtlichen Engagements, habe ich noch immer kein neues Ehrenamt. Ich tue mich schwer damit, aus dem breiten Angebot etwas herauszusuchen und dann auf die Vereine zuzugehen. Ideen habe ich genug, doch ich komme nicht ins Handeln. Das ist ein wenig wie das Prinzesschen, das auf den Prinzen wartet.

Dafür habe ich ziemlich schnell einen neuen Nebenjob gefunden, der in Ordnung ist. Allerdings ist der ausschließlich im Heim-Büro zu leisten und es gibt im Grunde keinen persönlichen Kontakt mit Menschen, abgesehen von wenigen Telefonaten und noch weniger Videokonferenzen. Dafür tägliche Online-Arbeit, die gut bezahlt wird.

Die Sache mit den Lesungen läuft auch nicht weiter, meine Bücher und Geschichten ruhen sanft auf der Festplatte und irgendwie verlängert sich die kreative Pause immer weiter und weiter.

Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich unzufrieden bin. Menschliche Kontakte gibt es am Haupt-Arbeitsplatz genug, meine Beratungs-Professionalität wächst immer weiter. Das Geld nicht, aber das ist nicht mehr wichtig.

Wie geschrieben, was fehlt sind die Auftritte, die mir (und meinem Publikum) einfach Spaß machen. Und vielleicht ein wenig neuer Mut zum Ehrenamt, trotz des zuletzt hohen Frusts, den ich im letzten Ehrenamt verspürte.

Gerade jetzt, wo ich das hier schreibe, hätte ich nur den Wunsch, endlich genügend Lust zu bekommen, Buch 2 endlich fertig zu korrigieren und in die Welt zu setzen. Auch wenn es gefühlt niemand kauft, sollte dieses gefühlte Jahrhundertprojekt endlich abgeschlossen werden. Ach ja.

Selbst ist der Mann

Als wir 2017 unser Auto gekauft haben, fehlten mir der Tempomat und neben einigen anderen hübschen Dingen auch eine Rückfahrkamera. Natürlich ist das ein Luxusproblem, doch Begehrlichkeiten wollen einfach befriedigt werden.
Die Auskunft der VW-Werkstatt war damals, sowohl zum Tempomat als auch später zur Rückfahrkamera “Das geht bei diesem Fahrzeug nicht.”

Dann fand ich eine Werkstatt, die das nicht wusste und einfach ein Multifunktionslenkrad mit eben diesem Tempomat eingebaut hat. Und man sagte mir, die Nachrüstung einer Rückfahrkamera würde rund 800 € kosten. Uff, so viel war es mir dann doch nicht wert.

Aber andere hübsche Dinge konnte ich inzwischen selbst hinzu programmieren. So auch die Sprachsteuerung, die Verkehrszeichenerkennung und andere nette Dinge zur Fahrerassistenz und Sicherheit.

Dann sah ich vor mehr als zwei Jahren eine für das Fahrzeug passende Rückfahrkamera bei einer großen Handelsplattform im fernen China. Für rund 40 € incl. Versand kann man nichts falsch machen. Und weil der Einbau ziemlich viel Kabelverlegerei durch das Auto mit sich zieht, lag dieses Zubehörteil auch eben diese mehr als zwei Jahre hübsch verpackt im Keller.

Doch gestern hatte ich dann genügend Anleitungen zum Ausbau der Kofferraumklappenverkleidung, zur Kabelverlegung und zum Ausbau des Zentralcomputers im Auto gelesen und gesehen.

Zwei Stunden Arbeit später dann der Erfolg. Für rund 40 € bin ich glücklich.

Bildschirm Parkpilot vorher
Bildschirm Parkpilot vorher
Bildschirm Parkpilot mit Rückfahrkamera
Parkpilot mit Bild der Rückfahrkamera hinterher


Fehlen jetzt nur noch die Nebelscheinwerfer mit Kurvenlicht und die Türbeleuchtungen. Aber irgendetwas ist ja immer. 🙂

Zellenzählung

Auf ärztliche Anordnung hin wird heute morgen mittels einem Computergerät in meinen Schädel geschaut.

Die Liebste meint, das wäre bloß eine Zählung meiner Hirnzellen.

Ich bin mir nämlich sicher, dass ich zwei mehr als ein Huhn habe. Weil ich auch an andere Dinge als Fressen denke und nicht auf den Hof sch…e. 🙂

Ergebnis folgt.

Minijob und Rente

Sonntagmorgen und schon zwei Stunden Programmierarbeit im Nebenjob hinter mir. Ich bin es zufrieden.
Zumal ich auch diesen Minijob rentenwirksam bezahlen lasse.

Ich kann aufgrund meines Wissens und meiner Erfahrungen jungen Menschen ab jedem Alters nur raten, die paar Euro in die Rentenwirksamkeit zu investieren. Denn, grob gesagt, der Beginn der Anwartschaftszeit der Rente richtet sich nach der ersten Einzahlung. Es macht einen deutlichen Unterscheid zwischen der ersten Rentenbeitragszahlung nach dem Studium oder bereits im ersten Schülerjob. Im schlimmsten Falle die 35 Jahre Mindestanwartschaft bei Erreichen des Renteneintrittsalters nicht erreicht zu haben, obwohl man lange zur Schule gegangen ist und studiert hat, ist schon übel für die Finanzen im Alter.

Der andere Faktor ist natürlich die Höhe der Entlohnung. Und auch da hilft es, jeden Minijob zur Rentenversicherung anzumelden, weil dadurch die Einzahlungen in der Rentenversicherung erhöhen. Denn die Höhe der Einzahlungen entscheidet über die Höhe der späteren Rente.

Einen Minijob rentenwirksam zu machen, ist jederzeit während des Beschäftigungsverhältnisses möglich.

Erleben Sie durch Europa, solange …

Im Oktober darf ich zwei Wochen dienstlich und im Rahmen einer Europäischen Förderung in Wien arbeiten.

Dort schaue ich mir an, wie Österreich mit Geflüchteten umgeht und was man dort anders oder besser macht als hierzulande.

So etwas wie ein Blick über den nationalen Tellerrand geht nur, solange es Europa gibt, ihr Blau- und Sarah-Wähler.