Da hat sich ja eine ganze Bewegung gebildet. Ich kann die bekennenden Blümchenblogger garnicht mehr alle zählen, die sich aufgrund meines ironischen Beitrages geoutet haben.
Allerdings stellte ich heute mit Verwunderung fest, daß Blümchenbloggen ganz offensichtlich langlebiger ist, als das vorgeblich echte Bloggen.
Nun ja, was soll ich sagen ….
Wir sind alle nur Menschen. Und manche Menschen sind eben dann innen doch stärker als außen. Auch wenn sie nur Blümchenblogger sind. Und umgekehrt sind es manchmal die scheinbar Starken, die bei kleinen Anlässen schon das empfindliche Innere zeigen und zerbrechen.
Aber in solchen Fällen können die Starken und Wissenden Hilfe geben. Auch wenn sie nur Blümchenbloggen. Denn ich glaube mal, Blümchenbloggen ist Leben bloggen. Mal lustig, mal ernst, mal fachlich, mal wütend. Lebendig ist es und eben so, wie ich das Leben empfinde: Als reichhaltig und erlebenswert. Und Hilfe gibt es überall dort, wo Erfahrungen gebloggt werden. Man müßte nur fragen oder Kontakt aufnehmen. Denn nur wer fragt, dem kann geantwortet werden. Und wer einsame Entscheidungen für sich allein trägt, um den bösen Blümchenbloggern oder Kommentatoren die Schuld an der eigenen Misere zu geben, der hat aus meiner Sicht sein Leben und Sozialverhalten noch nicht im Griff.
Die Welt geht nicht unter, wenn ein Blog in ihr fehlt. Doch manchmal erzeugt ein Fehlen Nachdenklichkeit. Und einen weiteren Blümchenblogger-Beitrag.