Wenn man ein Lied erklären muss ist es doof

Wenn man ein Lied erklären muss ist es doof, hieß es mal vor längerer Zeit irgendwo in meinem Erfahrungskreis. Doch meine eigenen Fragezeichen konnte mir auch niemand erklären, wenn ich ein Lied gehört oder ein GEdicht gelesen hatte, dessen Verständnis leider ausblieb. „Was will uns der Künstler damit sagen?“ gilt nicht nur für Bilder, sondern auch für Gedichte und Lieder. Ganz besonders große Probleme habe ich oft mit den Videos zu Liedern. Da höre ich einen richtig guten Song, bin neugierig auf das Video und anschließend völlig verwirrt. Weil die dort gezeigten laufenden Bilder nicht mit dem Text übereinstimmen und im schlimmsten Falle sogar eine völlig andere Deutung dahin klatschen.

In einer Dokumentation über den wunderbaren Herbert Grönemeyer sah ich kürzlich eine Erklärung eines Videoerstellers, dass er sich grundsätzlich nur die Melodie eines Songs anhören würde und nicht den Text. Er habe dann eine Idee und die würde später auch zum Text passen. Öh, das erklärt einiges, wie auch meine Verwirrung beim Anblick vieler Musikvideos. Und ich Dödel mache mir bei meinen hergestellten Liedern einen Kopf darüber, wie Musik, Text und Bilder zueinander passen könnten. Das ist offenbar ein völlig falscher Ansatz, glaubt man den Profis.

Wobei ich jetzt behaupten könnte, dass ein Musikvideo doof ist, wenn man es erst erklären muss, um es zu verstehen. Sicherlich ist Grönemyers Video zu „Mensch“ (das mit dem Eisbären am Strand) hervorragend, keine Frage. Ich wäre jedoch nie auf die Idee gekommen, zum Text dieses Liedes einen Menschen im Eisbärenkostüm zum Strand laufen zu lassen. Vermutlich wäre ich bei Menschenbildern geblieben.

Irgendwann in nächster Zeit werde ich für ein kleines freies Radio eine einstündige Sendung mit meinen Liedern gestalten. Und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich zu jedem Song etwas sagen werde. Denn immerhin haben alle meine Texte eine Geschichte, aus der sie entstanden sind und das gehört erklärt, finde ich. Das hat nichts damit zu tun, dass die Texte kryptisch wären oder gar völlig unverständlich. Vielmehr ist es mir wichtig, die Hintergründe zu berichten und vielleicht ein kleines „Aha“ anstelle eines möglichen Fragezeichens anzustoßen. Denn wer vermag schon diese Zeilen richtig zu deuten

„Seelen warten, eingepackt
Bis der erste Atem knackt“?

Sicher wird das nur in dieser einen Sendung erklärt werden. Doch mir ist es einfach wichtig, auch wenn vielleicht nur eine Person diese Sendung hört.

Also, ich bin keineswegs der Meinung, dass Lieder, Texte und Gedichte doof sind, wenn man sie erklären muss. Dafür bin ich häufig selbst einfach zu begriffsstutzig, um es mal norddeutsch auszudrücken. Immerhin leite ich in meinen Lesungen von der einen vorgetragenen Geschichte zur nächsten über, indem ich oft etwas darüber erzähle, wie sie zustande gekommen ist. Was ja auch durchaus eine Erklärung sein könnte.

Kreativkonferenz mit einer Achtjährigen

Gestern Telefonkonferenz zwischen Komponistin und Produzent, sprich Enkeltochter (8) und Opa (66). Wir besprechen ihren Text und ihre Melodievorstellungen, klären die Anweisungen an die Software (Prompts) und die weiteren Schritte bis zur ersten Herstellung der Enwwürfe des gemeinsamen Projekts. Insgesamt dauerte die Konferenz rund 45 Minuten und am Ende erklärt die Achtjährige, dass sie sehr begeistert wäre, wie gut wir gearbeitet hätten und weitergekommen wären.

Mein Eindruck war, dass wir störungsfrei sehr fokussiert miteinander sprechen konnten und damit für das Kind einen erschreckend frühen Schritt in die spätere Arbeitswelt geleistet haben.

Andererseits ist es wunderbar zu erleben, wie schnell sie verstanden hat, dass es keineswegs damit getan ist, einige Worte einer KI zu fressen zu geben und dann das Ergebnis widerspruchslos zu akzeptieren. Vielmehr will und kann sie den überwiegenden Einfluss darauf nehmen, wie das Ergebnis ihren eigenen Vorstellungen entsprechen soll. Und ich schule sie darin, wie sie das technisch mit den entsprechenden Befehlen umsetzen kann.

Wir haben mächtig viel Spaß dabei, ohne ihre zur Verfügung stehende, geringe Bildschirmzeit zu überziehen.

Cover Bitro Ewentino


Das Bild zeigt das Cover ihres ersten Liedes, das sich unter ihren Freundinnen zum kleinen Hit entwickelt hat.

Die Sache mit der KI in der Musik

Aktuell wird sehr hitzig über die Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Musik diskutiert. Es scheint mir, als würden sich erneut die Fronten aufbauen und verstärken. Ja, sogar vielleicht schon bekämpfen. Denn erste Berichte von Ausschlüssen aus den Charts bei „Feststellung einer KI-Nutzung bei einer Chart-Platzierung“ gehen schon die Runde.

Das erinnert mich doch sehr an die Ablehnung der Beatles, die vehemente Ablehnung deutscher Coversongs von internationalen Hits, die Nutzung westlicher Musik durch das Amiga-Label der DDR, das Verbot von durch Synthesizer erzeugten Klängen in der britischen Popmusik durch die Gewerkschaft, die anfängliche Verachtung von Samples der DJs und DJanes, und so weiter und so weiter. Da geht es letztendlich immer darum, dass bisherige Musiker und Künstler ihre Arbeit nicht geschätzt und bezahlt sehen. Und es geht darum, dass junge Menschen den alteingesessenen Künstlern einen neuen Weg zeigen, Kunst zu erzeugen und unter die Leute zu bringen. Es ist also der ewig schon bekannte Konflikt zwischen Alt und Jung, so scheint es mir.

Doch was genau macht denn nun die KI in der Musik? Macht sie etwas anderes als der Künstler, der stets vollmundig erklärt, seine Kindheitsidole wären die Rolling Stones und Deep Purple gewesen? Oder macht sie etwas anderes als der DJ, der aus vielen Soundschnipseln und seinem wenigen Text einen Chart-Hit baut? Nein, sie macht es ebenso, denn die KI greift auf „Erfahrungen“ zu und baut daraus entsprechend der Befehle des Menschens, der vor der Software sitzt, etwas Neues zusammen. Das ist wie ein großer Haufen LEGO-Steine, aus dem man sicher entsprechend einer mit Copyright geschützten Anleitung genau das dort gezeigte Modell oder etwas eigenes aus eigener Fantasie, Gesehenem oder Erlernten schaffen kann. Habe ich viel Erfahrung, viel Erlerntes und viele Steine, kann ich viel Neues schaffen, obwohl ein grauer Vierer immer ein grauer Vierer bleibt.

Es kommt bei alledem, wie schon die GEMA in ihrer Stellungnahme zur KI schon richtig schreibt, auf die Schöpfungstiefe an. Schreibe ich einer KI „Erschaffe ein Lied“, hat das keine Schöpfungstiefe und ich genieße kein Recht an dem Produkt (auch wenn aktuell das Ganze mit einer kommerziellen Pro-Version der KI noch anders aussieht). Gebe ich der KI jedoch einen eigenen Text vor, weise sie mit Befehlen zu bestimmtem Verhalten an und korrigiere sogar noch die entstandenen Werke, um sie weiter zu bearbeiten, dann habe ich ein eigenes Produkt geschaffen. Und dieses hat aus meiner Sicht und Erfahrung die gleichen Rechte und Verdienste wie ein auf der Gitarre selbst gezupftes Lied, dessen Noten von Hand auf das Papier gebracht wurden.

Wenn ich als schreibender Autor für meine Texte, die ich mir alle selbst ausdenke, ein Programm wie Microsoft Word und eine Rechtschreibprüfung nutze, das Ganze dann zur pdf-Datei exportiere, auf einen Server in den USA hochlade, um daraus mittels einer weiteren Software ein gedrucktes Buch herstellen zu lassen …
… dann mache ich beinahe ebenso viele Fehler in den Augen von Martin Luther, der seine Bibelübersetzungen von Hand hat schreiben lassen. Und später ebenfalls drucken liess.

Wir werden um elektronische Musik nicht mehr herumkommen und wenn sie uns gefällt, warum auch nicht? Die „handgemachte“ Musik wird nicht sterben, darüber mache ich mir keine Sorgen. Alles wird nebeneinander existieren können und nur die Hörenden werden entscheiden, was sie hören möchten. So wie damals, als die Alten die Beatles verteufelten und die Jungen sie vergötterten. Heute sind sie Kult. Wie die DJs und DJanes der Techno-Zeiten und auch ein Ennio Morricone, der ohne jeglichen Protest elektronische Zutaten einsetzte.

Ich zitiere Cicero, der vor unserer Zeitrechnung aussprach „O tempora, o mores!“, was im Asterix frei mit „Andere Zeiten, andere Sitten!“ übersetzt wurde. Was auch falsch ist, aber im heutigen Sprachgebrauch niemand mehr weiß.

Nur hat es in sich

Alter Verwalter, diese alten Texte von Anno Dunnemals, die ich einst schrub, sind schön recht mächtig. Auch wenn sie sehr holperig sind und mir teilweise beim lauten Lesen Knoten in der Zunge verursachen. Heute würde ich sie anders schreiben, das steht fest.
Allerdings machen es mir gerade diese alten Texte leicht, mich nicht vom Inhalt, aber von der Wortfolge zu lösen.
Manchmal brauche ich ein wenig mehr Zeit, ein bis zwei Nächte, in denen mein Gehirn weiter an den Zeilen arbeitet und der Körper ruht. Denn das Ziel ist immer noch der alte Traum, aus den Texten mit den tiefen Gedanken ein Lied zu formen.

Mithilfe von Software hatte ich es schon in der Mitte der 90er Jahre versucht, doch dann überrollten mich der Stress, der Wahnsinn und das Leben mit all seinen befürchteten und eingetroffenen Fallen.

Was ich jedoch heute in aller Ruhe daraus forme, gefällt mir besser als die Ergebnisse der 90er. Die im Übrigen weitestgehend nicht mehr als Musik auf der Festplatte, sondern nur noch in meinem Kopf existieren.
Und so baue ich Sätze um und aus, suche manchmal vergeblich ein Versmaß und denke mir, „Nö, warum auch? Es geht auch ohne steife Regeln!“ Ziele sind nun die Verwirklichung alter Träume mithilfe neuer Techniken und neuem Mut in einem völlig anderen, zeitweise durchaus fluffigen Leben.

Da werden dann sogar romantische Liebestexte zu kleinen Balladen. Wie dieser Text mit dem einfachen Titel „Nur“ aus dem allerersten, noch selbst hergestellten Buch. Dieser trägt nun ergänzend ein Fragezeichen und wird mit geändert Lyrik auch noch gesungen.

Wer neugierig ist, darf dem nun hier gezeigten Video folgen und die Lautsprecher oder Ohrhörer etwas lauter drehen. Wer jetzt allerdings dankend abwinkt, hat zumindest diesen Beitrag gelesen. 🙂 Auch dafür habt Ihr meinen Dank.

Youtube zeigt das Video unter https://youtu.be/dDuFXQ3v9dc?si=pAgnXQA_0o0yFX9P

Noch einmal Starlight Express

Am 07.04.2005 waren wir schon einmal im Musical Starlight Express in dessen eigenem Konzerthaus in Bochum.

Es hat sich insgesamt positiv verändert und angepasst, auch wenn die Preise natürlich gestiegen sind (Parkhaus nun 5 € statt damals 3 € und auch die Eintrittspreise sind angehoben). Musikalisch und gesangstechnisch hat sich vieles zum Besseren verändert. Für ein seit 38 Jahren existierendes Musical an gleicher Stelle ist das schon bewundernswert.

Ebenfalls bemerkt hatte ich die eingerollte russische Flagge des entsprechenden Darstellers. Ebenso wie der deutlich leisere Beifall, der nur dem Schauspieler an sich galt, war es ein wohltuendes Statement gegen den Angriff Putins auf den Weltfrieden.

Die Vorstellung war ausverkauft und die Kinder waren begeistert. Mehr wollten wir ja auch nicht erreichen. Für Touristen im Ruhrgebiet kann ich den Besuch des Musicals in dessen eigenem Haus nur empfehlen.

Bssss – machten die Gedanken

Und dann war da schon wieder dieser Effekt, den ich von meiner größeren kleinen Schwester her kenne und nun auch von meiner Enkeltochter. Denn dass es da eine unerklärliche Gedanken- und Gefühlsverbindung gibt, ist uns bekannt und wird auch gelebt.

Die Kleine hat es jedoch gestern auf die Spitze getrieben. Kurz erzählt geht es darum, dass ich seit geraumer Zeit meine alten Texte und Gedichte zu Liedtexten umschreibe und alles nach und nach mit diversen Softwares versuche zu netten Liedern umzugestalten. Mal in deutscher und mal in englischer Sprache. Am Wochenende kam mir die Idee, ich könne ja mal meine Enkeltochter mit ihren zarten acht Lebensjahren und jeder Menge Schreibtalent (sie hat mir nun inzwischen schon zwei kleine Bücher geschrieben) um einen Liedtext zu bitten. Wie geschrieben, es war nur eine Idee, an die ich allerdings sehr oft gedacht habe.

Nun sehe ich die Kleine aber nur alle paar Wochen mal und gestern Abend sollte ich die Liebste bei den Kindern und Enkelkindern abholen, weil sie dort die beiden Kleinen ins Bett gebracht hat. Es gab noch etwas mit dem Schwiegersohn zu klären und ich sollte nicht wie üblich draußen warten, sondern hereinkommen. Meine liebste Enkeltochter war entgegen der sonstigen Gewohnheiten noch wach und ich nutze die Gelegenheit, sie um einen Liedtext zu bitten. Zur Antwort erhielt ich „Habe ich schon, gestern geschrieben. Hier, in einer Fantasiesprache.“ Zack! Fertiger Liedtext, Fantasiesprache, wunderbar wird es, damit zu arbeiten.

Und bsssss, die Gedanken flitzen wieder heimlich hin und her. Mal sehen, was sie zu dem (vorläufigen und vorgeschlagenen) Ergebnis sagt. Wollt ihr es dann auch hören, oder soll ich es euch vorenthalten?

Aufarbeitung eines alten Textes

Ich habe einen meiner sehr, sehr alten Texte zu einem Liedtext umgeschrieben. Das war keineswegs einfach und brauchte etwas Übersetzungshilfe. Nur um es dann doch wieder in die deutsche Sprache zurückzubringen. Der Text selbst stammt aus den Zeiten vor diesem Blog, also noch deutlich vor 2003. Er war geschrieben aus der Depression heraus und zugleich für den Gedanken, dennoch weiterzuleben, weiterzumachen und aus jedem noch so beschissenen Tag etwas Gutes zu machen. Bei meinen Lesungen ist er der letzte Text, den ich lese. Und für den es immer unglaublich viel Beifall gibt. Obwohl er anfangs schockiert und später erleichtert und motiviert. Im Liedtext habe ich das verändert. Sonst schalten die Hörenden nach 90 Sekunden ab.

Und ich habe ihn meiner liebsten Sample-Software als Futter angeboten.

Nach einigem Herumschrauben und Ausprobieren hat mich das Ergebnis gefreut und heute, nach ein paar Tagen des Ruhenlassen dann doch zu kleinen Tränen gerührt.

Ich mag nun den Text auch als Song. Mal schauen, ob ich irgendwie noch die Noten erzeugt bekomme. Die virtuelle Software-Schublade ist ja noch älter als meine Texte.

Scotty! Energie!

Wir haben gestern den Wohnwagen gewaschen (also ich in der händischen Waschanlage mit viel zu kleiner Bühne, um gut auch das Dach zu waschen), das Vorzelt nach dem Weihnachts- und Silvesterurlaub endlich wieder in der Garage ordentlich zusammengelegt und verstaut, und letztlich dann auch noch den Wohnwagen wieder eingeräumt und dabei gleich unnötig angeschafften Kram beiseite gelegt. Zudem haben wir noch das geschafft, wovon ich nicht zu träumen gewagt hatte. Wir haben die neue Sackmarkise montiert. Nun ist der Wohnwagen wieder reisefertig, auch wenn noch das Wasser im Frischwassertank fehlt. Das allerdings hat seine Rechtfertigung, weil es ja durchaus noch Frost geben wird und eine gefrorene Warmwassertherme wird platzen. Das ding auszutauschen ist dann nicht nur teuer, sondern auch kein Spaß für dicke Menschen wie mich.

Jedenfalls war ich völlig körperlich erledigt nach dem gestrigen Tag. Die Fibromyalgie brüllte im Körper herum, der Rücken tat sein Übriges hinzu. So war ich gegen 20 Uhr im Bett und habe tatsächlich bis 5 Uhr heute früh durchgeschlafen. Aus purem Widerstand gegen die vermeintliche Wachheit bin ich noch im Bett geblieben und habe so meinen Gedanken halb träumend nachgehangen. Und so kamen mir schwuppdiwupp melodische Gedanken zu einem schon lange wieder einmal in der Schublade liegenden Songtext. Mithilfe meiner Softwares (öh … mehrere Software schreibt man wohl so, obwohl es sich komisch anhört) kombinierte ich dann heute diese Gedanken zu Ende, sampelte hier, packte dort zusammen, drehte hier noch an einer virtuellen Schraube und dort noch ein wenig am Text. Am Ende hatte ich dann doch mehrere Versionen eines Songs erzeugt, die mich alle zufrieden stellten.

Diese Energie, die durch Aufräumen, Leeren, Zufriedenheit und fiesen Schmerzen entsteht, scheine ich öfter zu brauchen, um kreativ produktiv zu werden. Das Gedicht, aus dem der Songtext entstand, existiert schon sehr lange. Wie so viele Texte, die in den virtuellen Schubladen, oder besser Ordnern auf der Festplatte lagern. Es braucht immer ein Herangehen, einen Moment der Idee und dann die Zeit, verbunden mit der Lust, es in diesem Moment zu tun.

Ok, das Video habe ich dahingemalt. Ich hatte keine Lust auf KI-generierte Videos, die entweder gut und kostenpflichtig oder einfach nur doof sind. Also bleibt es beim statischen Bild. Wie geschrieben, ich texte, denke mir eine Melodie aus, sample sie dann bis zum Treffer und am Ende kommt dann etwas heraus oder nicht. In diesem Falle nun das hier:

Ach so, das Vorgängerding in Sachen Texten und dann endlich nach nicht ganz 30 Jahren in der Schublade zu einem fertigen Song zu machen, ist „Colorful World“. Was eigentlich mal als ein Projekt gedacht war und mit der uralten Software „Dance eJay“ in den 90er Jahren versucht wurde, konnte dann 2024 in die Welt gesetzt werden. Allerdings mit KI-Video, was mich nicht so ganz befriedigt. Hier hätte ich mir lustige und viele verschiedene „Küsschen-Bilder“ von allen möglichen Menschen und den Konstellationen dazu gewünscht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Here we go:

Meine kleinen Perlen zwischen den anderen Dingen

Wie Ihr wisst, schaue ich gern Werbung. Meist wegen der dummen Sprüche darin und wegen der Musik, die ich dann als besonders wunderbar entdecke.

Ich kann sagen, dass ich schon die eine oder andere Perle unter den ganzen Säuen entdeckt habe.

Nun aber ging mir vor einiger Zeit eine kleine Sequenz einer Melodie in einer Vorabend-Krimiserie nicht aus dem Sinn.

Die kleine Recherche ergab den Treffer bei einer bayerischen Band, welche die Filmmusik geliefert hat. Und was soll ich sagen, das Lied passt so wunderbar zu dieser Zeit, wo der Winter sich verabschiedet und der Frühling naht.

Es lohnt sich, auch wenn man kein bayerisch versteht. 🙂 Und wenn ich mir die ganzen Live-Videos dieses Liedes anschaue, scheint es schon ein kleiner regionaler Kult zu sein.

Pam Pam Ida und das Silberfischorchester – Schultertanz

Noch ein Lebenslied

Da komme ich von meiner Reise nach Wien zurück in unser Zuhause und am ersten Fernsehabend hat die Liebste einen vorher von ihr gespeicherten Film laufen.

Es ist „Der Mann mit dem Fagott“, die Familiengeschichte von Udo Jürgens. Dessen Ehrengrab ich auf dem Wiener Zentralfriedhof ebenfalls besucht hatte. Und auch die kleinen Kreise schließen sich, da „Ich weiß, was ich will“ eines meiner Lebenslieder ist.

Ehrengrab Udo Jürgens
Ehrengrab Udo Jürgens, Wiener Zentralfriedhof