Ich habe Reha-Sport verordnet bekommen. Wegen der üblen Rücken-Operation gab es für mich nach der Physiotherapie und der Akupunktur dann eben auch Sport für Menschen mit Rückenproblemen. Sportler würden über einmal wöchentliches Armekreisen, Beinheben, Dehnen und Körperraufundrunterdrücken lachen. Ich könnte vor Schmerzen schreien und komme nach drei Minuten schon ins Schwitzen.
denke ich an den alten Nazi zurück, der mir in der Realschule in seiner Eigenschaft als Sportlehrer den Sport und das Leben vermiest hat, werde ich wütend. Mein Leben wäre sicher anders verlaufen, hätte man damals schon meinen vermurksten Körper anders zu Aktivitäten gebracht, als mit Anschreien und Beleidigungen, ja sogar mal einer Ohrfeige.
Nun gut, mein Sport bestand dann als Kind und Jugendlicher aus Radfahren, Schwimmen und Judo. Als Erwachsener sanierte ich dann Häuser und fällte Bäume, schleppte die Baumstämme, hackte tagelang Holz und saß zum Ausgleich im Büro.
Heute muss ich mich zu diesem Reha-Sport zwingen, auch wenn es mir letztendlich doch ein klein wenig Spaß macht. Glückshormone habe ich nicht, aber immerhin Adrenalin. Und das ist ja auch etwas, das in Schwung halten kann.
Ich muss leider mehr als zwei Jahre nach unserem Umzug zugeben, dass es wohl keine Zukunft mehr für meine LEGO-Sammlung und mich gibt. Die Liebste drängelt ohnehin schon seit langer Zeit, alles abzugeben, hatte ein Kaufverbot ausgesprochen und ich bin im Grunde noch immer nicht bereit, mich vollständig zu trennen. Doch wenn ich es realistisch betrachte, spielen viele Faktoren in diese Entscheidung mit hinein.
Unsere Wohnung ist mit ihren mehr als 80 m² recht groß, doch sie hat nun einmal nur zwei Zimmer, eine Küche, ein Bad und einen kleinen WC-Raum rund um den langen und engen Flur herum. Und obwohl wir gut ausgemistet haben und recht übersichtlich möbliert sind, ist da neben den LEGO-Kisten für die Enkelkinder hinter der Esszimmertür einfach kein Platz für noch mehr Kisten, geschweige denn für aufgebaute Modelle.
Der Schwiegersohn beherbergt in seinem Haushalt ebenfalls eine große Menge LEGO, hat sich jedoch auf Star Wars und mit unserem Enkelsohn auf Ninjago und solchen Kram spezialisiert. Er hat einfach kein Interesse an LEGO-Technik. Und so bleibt leider kein anderer Weg, als die Sammlung von überwiegend Baustellenfahrzeugen zu verkaufen.
Solche Sammlungen werden als Fetisch in Originalverpackung und noch eingeschweißt für viele hundert Euro gehandelt. Das kann und wollte ich nicht bieten. LEGO Technik wird im Handel für Preise zwischen 9 € und 50 € pro Kilo für Spezialteile angeboten. Kaufen wollen es die gierigen Sammler zum Kilopreis von maximal 3 € bis 5 €. Bei den von mir gewogenen 33 kg Gesamtgewicht ist das lächerlich und entspricht in keiner Weise meinem Wertgefühl. Da das Ganze fein säuberlich in Kisten staubdicht und sortiert in der angemieteten Garage trocken lagert, frisst es kein anderes Brot als das der stetigen Ermahnung der Liebsten. Die würde sich ungern bei meinem plötzlichen und unerwarteten Versterben mit diesem Kram beschäftigen müssen.
So bleibt es also zunächst beim Inserat und dem Abwarten, ob sich jemand zumindest für Preisverhandlungen zu realistischem Angebot herablässt.
Nur für den Fall, dass jemand jetzt neugierig geworden ist: Im Einzelnen sind es folgende Fahrzeuge, alle mit Motoren, soweit nicht anders angegeben oder nicht vorgesehen:
42068 – Feuerwehr, 2x, davon einmal mit Motor 8258 – LKW mit Kran (abgeblätterte Aufkleber, daher sehr günstig in den Preis eingeflossen 42009 – Kranwagen 42043 – LKW mit Kran und Pneumatik 42078 – Sattelschlepper mit Container 42030 – Volvo Radlader 42055 – Schaufelradbagger mit LKW 42054 – Claas Trecker mit Greifarm 42080 – Harvester 42024 – LKW mit Container (Steine in der Harvester-Kiste enthalten) Mould King 13166 – Schneeschieber LKW Winner 7119 – John Deere Raupenschlepper mit Grubber
Das ganze Paket soll komplett in andere Hände gehen und das für eine vierstellige Summe mit einer 1 am Anfang.
Dank der Eskalation einer kleinen rauen Stelle am Ellenbogen (Autofahrende kennen das vom Fahren im Sommer) musste ich gestern sehr schnell operiert werden und bin jetzt für vier Wochen linksseitig außer Betrieb gesetzt.
Das Gehirn ist nicht betroffen, soweit die gute Nachricht.
Gestern dann mal auf Gefühl der Ärztin des Vertrauens ein CT der Lunge machen lassen.
Nun ja, Schrott bleibt Schrott, aber der Mann darf weiterleben. Abgesehen von den Nebenerkenntnissen wie einem luftbeeinträchtigenden „Upside-down-Magen“ durch eine sich nun doch offenbar vergrößernd habende Löcherigkeit des Zwerchfells und der Arthrose mit Osteochondrose an den Schultergelenken und unteren Brustwirbeln … … sind die Leber, die Nebennieren und die Lunge (letztere leider mit zwei gutartigen Knoten) soweit in Ordnung.
Das Kernproblem wird wohl der Schlauchmagen werden, der vermutlich zum Entschluss zu einer Operation führen wird. Denn was nützt es, wenn ich zwar gut essen kann, jedoch nicht mehr richtig atme, um es zu genießen.
Die letzte Husterei bei der Lungenentzündung hat das Zwerchfell offenbar doch weiter aufgerissen. Wir sprechen jetzt über ein Loch von inzwischen 12 x 11 cm und das ist nicht wenig.
Ich muss mich jetzt mal kundig machen, wie aufwändig diese Operation ist. Irgendwas ist ja immer *seufz*.
Das scheint es nun mit dieser Lungensache gewesen zu sein. Ich werde am Donnerstag einen Arbeitsversuch starten und mich wieder in das normale Leben eingliedern. Zum Abschluss der fast fünfwöchigen Krankenzeit habe ich seit heute Nacht, bedingt durch das Absetzen eines Dauermedikaments, einen fetten Gichtanfall im linken Fuß beschert bekommen. Der sorgt auch für Atemlosigkeit, aber auf eine andere Art und Weise. Aber was hilft alles Jammern? Nichts! Da muss ich jetzt durch, bin für einige Tage etwas gehbehindert und schmerzbehaftet und dann sollte das Leben sich wieder normalisieren. Wobei ich noch zwei fiese Arzttermine vor mir habe, wo wir über notwendige Behandlungen sprechen müssen. Wie sagt die Liebste so gern? „Alt werden ist nichts für Weicheier!“
Und wenn ich dann zwischen den Phasen von Frieren und Schwitzen in meinem Bett liege und mich nur auf mein Lebendigsein konzentriere, dann machen wenigsten mein Tinnitus und das Augenrauschen eine unterhaltsame Show, damit mir nicht langweilig wird.
Oder ich stehe für einige Minuten auf und bringe das Internet in Unordnung.
Es ist vollbracht. Ich bin am Samstag ganz offiziell selbst eine Straßenbahn gefahren. Ich hatte das Glück, sogar im Zwillingbetrieb zu fahren, also zwei Wagen aneinander gekoppelt zu bewegen.
Damit habe ich fast 80 Tonnen auf den Schienen bewegt und das alles nur mit einem einzigen Hebel. Für berufsmäßige Straßenbahnfahrer sicher Normalität, doch für mich ein Erlebnis, dass ich nun erst häppchenweise verarbeite.
Es hat mir unglaubliche Freude bereitet und es ist eine kleines Suchtgefühl entstanden. Ich werde sehr wahrscheinlich nicht zum letzten Mal gefahren sein.
Ein Kindheitstraum ist war geworden, auch wenn es nun „nur“ eine Straßenbahn von 1974 war, die ich fuhr. Immerhin habe ich deren erste Einsetzung noch miterlebt.
… der Admin, der sich beim Auftraggeber tierisch darüber aufregte, dass ich ein seiner Meinung nach Sicherheitsproblem einer Website verursacht hätte. er wisse schon, warum er immer um vorherige Abstimmung über Installationen und Veränderungen gebeten hätte.
Genau der Admin, der keine Updates fährt, nicht erreichbar ist und dessen Zuverlässigkeit beim Auftraggeber gegen Null tendiert.
Manche Menschen haben echt eine seltsame Art der Selbstüberzeugung.
Nun ja, ich habe in meiner grenzenlosen Gelassenheit vor den Einfallstoren gewarnt und fahre zusätzliche Sicherungen für den Fall der Fälle. Schauen wir mal, wann sich der empörte Herr bei mir meldet. Ich bleibe freundlich, ruhig und deutlich. 🙂
Als wir 2017 unser Auto gekauft haben, fehlten mir der Tempomat und neben einigen anderen hübschen Dingen auch eine Rückfahrkamera. Natürlich ist das ein Luxusproblem, doch Begehrlichkeiten wollen einfach befriedigt werden. Die Auskunft der VW-Werkstatt war damals, sowohl zum Tempomat als auch später zur Rückfahrkamera „Das geht bei diesem Fahrzeug nicht.“
Dann fand ich eine Werkstatt, die das nicht wusste und einfach ein Multifunktionslenkrad mit eben diesem Tempomat eingebaut hat. Und man sagte mir, die Nachrüstung einer Rückfahrkamera würde rund 800 € kosten. Uff, so viel war es mir dann doch nicht wert.
Aber andere hübsche Dinge konnte ich inzwischen selbst hinzu programmieren. So auch die Sprachsteuerung, die Verkehrszeichenerkennung und andere nette Dinge zur Fahrerassistenz und Sicherheit.
Dann sah ich vor mehr als zwei Jahren eine für das Fahrzeug passende Rückfahrkamera bei einer großen Handelsplattform im fernen China. Für rund 40 € incl. Versand kann man nichts falsch machen. Und weil der Einbau ziemlich viel Kabelverlegerei durch das Auto mit sich zieht, lag dieses Zubehörteil auch eben diese mehr als zwei Jahre hübsch verpackt im Keller.
Doch gestern hatte ich dann genügend Anleitungen zum Ausbau der Kofferraumklappenverkleidung, zur Kabelverlegung und zum Ausbau des Zentralcomputers im Auto gelesen und gesehen.
Zwei Stunden Arbeit später dann der Erfolg. Für rund 40 € bin ich glücklich.
Bildschirm Parkpilot vorherParkpilot mit Bild der Rückfahrkamera hinterher
Fehlen jetzt nur noch die Nebelscheinwerfer mit Kurvenlicht und die Türbeleuchtungen. Aber irgendetwas ist ja immer. 🙂
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