Nun habe ich heute vergleichweise lange geschlafen und meine Aufräumarbeiten nach dem Reisewochenende sind abgeschlossen. Gleich kümmere ich mich um meine vielen Mails und dann muß ich zwischendurch noch zur Post, Bittbriefe und Dankschreiben abgeben. 🙂
Nee, mal ernst: Mein Sohn hat Bafög beantragt und mir den Fragebogen zugesandt. Der Dummbatz von Briefträger hatte am Freitag bei allen bewohnern im Hause geklingelt und von unten "Post" gerufen. Anstatt dann bei mir den Einschreibbrief abzugeben, wirft mir der Paddel eine blaue Karte in den Kasten. Sowas kann mich ja aufregen ohne Ende. Da wird er von mir auch noch was zu hören bekommen!
Jedenfalls habe ich den Brief vorhin angeholt, die notwendigen Unterlagen kopiert und den Fragebogen ausgefüllt. So kann das alles heute wieder in die Post und ist morgen dann wieder beim Junior. Dann kann das Geld an ihn hoffentlich fließen. Jedenfalls von meiner Seite aus ist dann alles erledigt. Ich hoffe für ihn, daß auch seine Mutter da schnell handelt und die paar Fragen schnell ausfüllt.
Blöd ist bei diesen Bafög-Anträgen die Angabe der Verdienste aus 2006 im Jahre 2008. Wer hebt seine Bescheinigungen schon zwei Jahre auf? Und dann muß man eventuell zu einem alten und abgelegten Arbeitgeber, um sich dort eine Bescheinigung abzuholen. Vor allem ist das völlig unsinnig, wenn man vielleicht in 2006 nichts verdient hat, in 2008 aber die dicke Kohle macht. Völlig wirr, das Ganze.
Gut, bei mir war es einfach: Bescheide antackern, fertig. Da meine Einkünfte immer in das Arbeitslosengeld II einfließen, sind alle Angaben mit den Bescheiden gemacht. Manchmal hat es eben doch einen kleinen Vorteil. Aber auch nur einen ganz kleinen.
So, auf zur Post und dann an die Mails. Hhmmm, und natürlich mal sehen, ob dem Kühlschrank heute noch etwas an Inhalt fehlt.