Ein Danke

Es wird Zeit, ein paar Dankesworte zu "sprechen".

Noch ist nicht alles vorbei und ein großer Teil Arbeit liegt nun noch vor uns.

Doch einen kleinen Rückblick möchte ich dennoch bringen. Aus einem nur kurz zu sehenden Bild beim Engelbert und einer aus der Laune heraus geschriebenen Email ist eine tolle Sache geworden, die bundesweit unglaublich viele Menschen bewegt hat.

Bis zum entscheidenden Tag in Köln, also bis vor 12 Tagen (!) hatten wir uns noch nie gesehen. Der Engelbert mit seiner genialen und besucherstarken Wohlfühl-Plattform Seelenfarben und ich mit meinem Tages(b)log und allen anhängenden Themenseiten. Bis vor 12 Tagen kannten wir uns nur aus dem "virtuellen" Leben und beim ersten Treffen in Köln ist dann einen Aktion entstanden, die nur dadurch gelebt hat, daß es Internet gibt.

Wenn mir heute noch irgendein Mensch erzählt, das Surfen im Internet würde Menschen vereinsamen und sie seelisch verhungern lassen, dann kann ich ihm heute noch diese Aktion als Gegenbeweis präsentieren.

Hier haben sich in der virtuellen Welt viele Menschen zusammengetan, um einen gemeinsamen Zweck zu erreichen, der reale Auswirkungen hat. Eine Geldspende an Menschen, die sich real um die kümmern, denen es schlecht ergeht.

Bundesweit haben sich binnen allerkürzester Zeit und ohne jegliche Bekanntgabe durch die Medien die Informationen über diese Aktion im Netz verbreitet und Wirkung gezeigt.

Ich weiß, daß von vielen Seiten versucht wurde, die TV-Sender, Radios und Printmedien zu interessieren. Doch gerade der Boykott der Standardmedien hat mich in meiner Meinung bestärkt, daß die Welt der Blogger und Forennutzer eine starke und meinungsbildende Macht ist, die man nicht unterschätzen sollte.

Im Zusammenhang mit dieser beispielhaften Aktion habe ich erfahren können, daß wildfremde Menschen friedlich miteinander kommunizieren und ein gemeinsames Ziel erreichen können. Sicher gibt es am Rande auch die Neider, die Mobber und die Kritiker. Doch auch hier kann der Erfolg an jenen gemessen werden, die uns diesen Erfolg neiden.

Ich möchte all denen danken, die mitgemacht und uns mit ihren Zugaben, Mails und Kommentaren unterstützt haben. Ich möchte auch denen danken, die uns bewußt ignoriert haben und dennoch jetzt den "Virus" in sich tragen, daß WIR etwas bewegt haben und auch noch Spaß dabei hatten und noch haben.

Ganz besonders will ich persönlich aber meinen Schatz danken, deren Unterstützung ganz still hinter mir stattgefunden hat, um mir den Rücken zu stärken und freizuhalten. Ich danke ebenso der Bietergemeinschaft, die aus vielen kleinen Einzelstücken ein tolles Bild abgegeben haben.

Und mein letzter Dank für heute gilt dem Engelbert für die wunderbare Zusammenarbeit, die ausschließlich per Mail und Telefon stattgefunden hat und dennoch ein Beweis dafür ist, daß man sich real verstehen und (unter)stützen kann.

Nicht erst seit gestern, aber jetzt erst recht ist die virtuelle Welt ein wichtiger meiner realen Welt.

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