Eine Nacht ….

… drüber grübeln und ein bißchen schlafen und schon sind profanere Dinge im Vordergrund. Wohnung saugen und wischen, Ein bißchen Schlaf noch vor dem Abflug zu bekommen und einfach die anderen Beteiligten mal machen lassen.

Seit gut einem Jahr bereite ich mich seelisch und finanziell auf diesen Urlaub vor. Und es ist ja schon fast normal, daß es den Anschein hat, irgendetwas läge es darauf an, daß ich ihn aufgebe. Das wäre die typisch depressive Denkweise. Die ich nur noch aus meiner Vergangenheit kenne.

Heute schaue ich nach vorn und habe den neuen Tag vor mir. Bin ich am Abend auch noch traurig und ein bißchen hoffnungslos, so ist mit dem neuen Tag auch neue Energie da. Ich stelle mich der Aufgabe, meinen Traum von 2006 zu verwirklichen. Koste es auch emotional viel mehr, als es Euros kostet.

Doch so ist es ja eigentlich häufig.

Kümmern wir uns heute, wie gesagt, um die Wohnung, einen noch zu waschenden Korb voller Wäsche und ein leer zu räumendes Auto, damit das Reisegepäck hinein passt.

Um 01.45 Uhr ist in der Nacht Abfahrt ab Schwelm. Eine Mitreisende holen wir in Ennepetal ab und dann geht es ohne Navi (liegt schon im Koffer) Richtung Airpot Köln / Bonn. Von dort aus dann vielleicht mehr.

Jetzt bin ich seit 6 Uhr wach, trinke den absolut unvermeidlichen Kaffee und schreibe nur mit einer Hand, weil ich mit der Linken den neben mir brummenden Kater kraule.

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