Erleichterung

Es ist unangenehm, wenn man sich gegen jemanden durchsetzen muß. Es ist noch unangenehmer, wenn man irgendwann gezwungen wird, das Ganze gerichtlich durchzusetzen. Und es ist sehr unangenehm, wenn man für eben diese Geschichte kein Geld hat, weil man einfach zu arm ist. Auch wenn man Recht hat, heißt das noch lange nicht, daß man auch Recht bekommt.

Doch für Menschen unter dem Existenzminimum gibt es die sogenannte "Beratungshilfe". Mit einem solchen "einmaligen Ausweis" kann der Mensch sich einen beliebigen Anwalt suchen und zumindest den außergerichtlichen Schriftverkehr regeln lassen.

Und DAS ist sehr erleichternd. Damit wird ein Kampf gegen Windmühlen und ein hoher psychischer Druck nahezu weggeblasen. Denn nun kann ich jeden Diskussionsversuch der Gegenpartei an den Anwalt verweisen.

Ich kann jedem finanziell bodenlägerigen Menschen nur diesen Schritt empfehlen. Als wirtschaftlich verantwortlich handelnder Mensch bin ich natürlich nicht klagefreundlich. Doch was sein muß, muß sein. Punktum!

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