Warum ich keine Bücher aus Papier lese

Seit nunmehr drei Jahren verzichte ich konsequent auf den Kauf von Büchern aus Papier und lese elektronische Bücher auf meinem Kindle. Der in diesen Jahren einzige Nachteil, den ich für mich entdecken konnte: Das Teil braucht alle zwei bis drei Monate etwas Strom.

Die Vorteile sind für mich vielfältig und hier nur einige Beispiele:
– Weniger Gewicht in meiner Arbeitstasche
– Ich lerne deutlich mehr gute Autorinnen und Autoren mit fantastischen Büchern kennen, als sich jeder Buchkäufer jemals zu träumen wagt.
– Ich lese nicht mehr den Müll, den mir der Buchhandel als „Bestseller“ verkaufen will.
– Ich gebe erheblich weniger Geld aus.
– Keine Bücherregale mehr zum Abstauben und Stauballergie erzeugen.
– Meine Wohnung ist deutlich übersichtlicher möbliert als zuvor, wie noch tausende von Büchern in Regalen an den Wänden standen.
– Ich lese das gleiche Buch fortlaufend in der Pause mit dem Kindle, zuhause am PC oder unterwegs auf dem Smartphone.
– Mit meinen neuen Lesegewohnheiten fördere ich aktiv neue Autorinnen und Autoren.

Es gibt noch viele Vorteile mehr und ja, ich verzichte gern auf den muffigen Geruch von alten Büchern, die bei jedem Umzug immer lästiger wurden. Ich habe jetzt hübsche Bilder an der Wand, wo vorher Regale standen.

Und nein, man muss nicht in Tauschbörsen und illegalen Plattformen wühlen, um günstig Bücher einzukaufen. Manchmal sind 99 Cent für ein elektronisches Buch von 500 Seiten besser angelegt, wenn man offiziell kauft und weiß, dass diese 99 Cent fast komplett an den Künstler gehen.

Fazit, ich bereue den Ausstieg aus der Papierbuchwelt nicht. Es war ein guter und bereichernder Schritt, finde ich.

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