Ich habe eben mit meiner „Fast-Schwiegertochter“ telefoniert. Ich muss dazu sagen, wir telefonieren in lockeren Abständen miteinander und halten so einen guten Kontakt. Unabhängig davon, dass meine Kinder sich nicht kümmern, können wir gut miteinander umgehen.
Sie steckt aufgrund der persönlichen Situation nach der Trennung von meinem Sohn und meinem Enkel in einer Maßnahme durch die Agentur für Arbeit. Das wäre an sich nicht schlimm, würde sich der Maßnahmeträger an die Vorgaben halten. Doch das, was ich höre, wie es dort läuft, lässt mir die Krallen ausfahren und die Nackenhaare sträuben. Offenbar erfüllt man dort alle Klischees von schlechten Maßnahmen, die es nur gibt. Vom ausgeübten Druck bis zum Betrug ist dort scheinbar alles gegeben.
Für mich offensichtlich arbeitet da ein Träger mit zu wenig Personal, einem Konzept, das nur auf dem Papier steht und nicht umgesetzt wird, sowie persönlichen Vorbehalten des Personals gegen die Betreuten. Hinzu kommt, dass es sich hierbei um einen Träger in öffentlicher Hand handelt, der einen Alleinstatus hat. Willkür ist bei solchen Trägern nicht ungewöhnlich, da keine Konkurrenz vorhanden ist.
Mein Gerechtigkeitssinn schlägt Kapriolen und ich versuche von hier aus, wenigstens ein bisschen zu beraten. Hoffentlich hat der Wahnsinn bald ein Ende, denn der weitere geplante Weg der alleinerziehenden Mutter zeigt zumindest ein wenig mehr Licht am Ende des Tunnels.
Ich kann es nicht ausstehen, wenn Behörden und behördenähnliche Institution Macht missbrauchen. Das ist für mich so etwas von ekelhaft, wie sich kaum ein Mensch vorstellen kann. Mindestens so ekelhaft wie die Rachsüchtigkeit mancher Menschen. Aber das ist ein anderes Thema.