… für die Glückwünsche und Wünsche zum neuen Arbeitsplatz! 😀
Dienstbeginn ist am Montag um 07.30 Uhr und somit bin ich um 6.00 Uhr morgens aus dem Haus. Au weia, da wird nun mein Leben erneut kräftig umgekrempelt. Nun ja, von nichts kommt auch nichts und ich habe ja das Ziel, meine Rente wieder ein klein wenig aufzubessern. Durch die Zeit der nicht versicherungspflichtigen Tätigkeiten habe ich Jahr für Jahr rund 100 € späteren Rentenanspruch verloren. Waren es Ende 2002 noch rund 1.400 € bei gleichem Verlauf, sind es heute wohl nur noch knapp 800 €, die ich bekommen werde.
Ich glaube, über diese Form von Altersarmut macht sich heutzutage kaum jemand Gedanken. Gerade die Generation um die 50 dürfte früher oder später ein böses Erwachen haben. Spätestens wenn sie im Alter merken, daß sie Sozialgeld brauchen, um ihre Miete oder die Kosten des Hauses bezahlen zu können. Die die Zeiten, wo ein Haus eine gute Altersversorgung garantierte, sind inzwischen nur noch Illusion. Denken wir allein an die Heizkosten und Grundbesitzabgaben, die in 20 Jahren vermutlich viermal so hoch sind wie heute.
Nach wie vor glaube ich, meine Generation wird als erste den Hammer einer nicht mehr bezahlbaren Rente erleben. Und die Politik wird sich mit seltsamen neuen Gesetzen herausreden, die „sichere Rente“ nicht auszahlen zu müssen.
Dennoch werde ich einzahlen. Zum Einen, weil doch noch ein winziger Funke Hoffnung in mir ist und zum Anderen möchte ich mir nicht später vorwerfen müssen, nichts getan zu haben. Ich möchte gern später von meiner Rente leben können. Und vielleicht ein bißchen Geld hinzu arbeiten, damit Kopf und Körper in Bewegung bleiben.
Aber jetzt ist es ja noch etwas mehr als 15 Jahre bis dahin. Und die will ich eigentlich weitestgehend in Arbeit verbringen.