Ich kam und komme mir vor …

… wie nach einer Operation. Meine Güte, obwohl die Wurzelkanäle so winzig dünn sind, mussten sie trotzdem mit großer Kraft aufgebohrt und erweitert werden. Unmittelbar nach der Behandlung hatte ich das Gefühl, meine Oberkiefer- und Wangenknochen wären dick angeschwollen. Zu sehen war dann aber nichts.

Heute fühlt sich die Füllung etwas seltsam an und ich arbeite noch psychisch daran, den Eingriff abzuarbeiten. Für jemanden, der unglaubliche Angst vor dem Zahnarzt hat, bin ich ganz schön tapfer, finde ich. Ich wünsche mir auch, dass es bald vorbei ist und dieser Zahn eine endgültige Füllung bekommt. Danach folgt nur noch eine Kariesbehandlung an den beiden anderen Zähnen und ich bin mit allem durch.

Das Ganze wird noch eine Weile dauern und bislang denke ich, ich halte auch durch. Ursache für den defekten Zahn war übrigens ein kleines Absplittern bei der Narkose im Mai letzten Jahres. Danach habe ich gewartet, Karies tat seine Arbeit und dann kam der Schmerz. Und nun das. Selbst verschuldet, letztendlich, anders kann ich es nicht sagen.

Immerhin, Kaffee geht heute morgen wieder rein in den Mund, auch wenn der Zahn (wie angekündigt) derzeit ein wenig empfindlich scheint. Sinnigerweise ohne Nerv, denn der ist tot. Ich nicht und darüber bin ich froh. Denn in der Steinzeit sind Leute an kaputten Zähnen gestorben. 🙂

Ein Gedanke zu „Ich kam und komme mir vor …“

  1. Huhu CeKa,
    da kriege ich ja schon Schmerzen nur vom Lesen des Artikels. Ich hasse Zahnärzte, nicht weil ich Angst vor Schmerzen habe, sondern eher vor den Kosten die sich bei mir meist aus einer Behandlung ergeben.
    Einen Schmerz – freien Abend wünsche ich. 🙂

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