Ich lese grad …

… zu meiner eigenen Überraschung noch nicht den vor ein paar Tagen von meiner Schwester zugesandten Harry Potter.

Vielmehr habe ich mir das erste Werk meines Autoren-Kollegen Theodor Rhys geschnappt. Ich war einfach mal neugierig, wie sich so ein ganz frischer Science-Fiction anfühlt. Lesemäßig anfühlt, meine ich 🙂

Und ich bin positiv überrascht! Es ist endlich mal wieder ein klassischer Science-Fiction, auch wenn er im Jetzt und in der Zukunft spielt. Technik, Medizin, Menschen und eine Invasion sind die Themen, die schon lange Zeit von mir vermisst wurden.

Drachentöter, Ungeheuer und Zauberkräfte sind ja ganz nett, doch auf Dauer haben mich die heutigen SF-Romane eher gelangweilt. All diese seltsamen Fantasy-Mischungen und Hohlbein-Nacheiferungen haben in den letzten Jahrzehnten einfach überhand genommen. Das war auch ein Grund, warum ich damals mit Perry Rhodan aufgehört hatte. Es wurde für meinen Geschmack einfach zu unglaubwürdig. Für mich ist Science Fiction das, was auf einer heutigen Realität aufbaut und wahrscheinlich ist. Vielleicht bin ich da auch noch zu sehr "Jules Verne – verliebt". Oder ich möchte einfach nicht daran glauben, daß unsere Zukunft aus Dämonen und Hexenmeistern besteht.

Ich kann den Fans von klassischer SF-Literatur den Roman "Projekt: Sporen-Nebel" von Theodor Rhys nur ans Herz legen. Sehr dicht geschrieben und mit 571 Seiten für 15,90 Euro sicher kein Leichtgewicht. Dafür ein lang anhaltender Genuß.

Darum mußte Harry Potter jetzt warten :))

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