Letzter Tag

Heute soll, so ist es verkündet, mein letzter Tag im Notfallteam für Köln sein. Ich habe mehr als zwei Wochen äußerst flexibel doziert, beruhigt, beim Aufbau mitgeholfen, organisiert und angepackt, wo es nötig war. Es ist ein seltsames Gefühl, als erster aus dem zusammengewürfelten Hilfsteam wieder abzurücken. Ab Montag kehrt dann wieder Normalität ein, soweit ich einen neuen Arbeitsplatz als normal bezeichnen möchte.

Ab Montag sollten dann wieder feste Termine, feste Strukturen und feste Arbeitszeiten selbstverständlich sein. Seltsam, wie schnell ich mich an Turbulenzen gewöhnt habe. Doch ich denke auch, daß mich diese kurze Zeit ganz entscheidend weiter gebracht hat. Vor allem im eigenen Selbstvertrauen darauf, daß ich noch immer „aus dem Handgelenk“ organisieren und dozieren kann. Dozieren auch mit dem Ziel, für alle Beteiligten eine gute und lehrreiche Zeit zu erreichen. Ich denke, das ist mir, so auch das Feedback von allen Seiten, gut gelungen.

Anstrengend war diese Arbeit auf jeden Fall. Bis wenige Minuten vor dem Beginn der Unterrichtssequenz von knappen 4 Stunden nicht zu wissen, wen ich in welchem Raum mit welchem Thema erfreuen darf, ist der blanke Wahnsinn. Das hat sich nun unter meinem Einfluß gebessert und es durfte Ruhe einkehren.

Ich mag solche Herausforderungen ohne Frage. Solange sie nur vorübergehend sind. Und das Ziel ist erreicht, auch wenn es jetzt noch auf zarten wackeligen Füßen steht. Andere werden jetzt meine Arbeit weiterführen müssen, damit Stabilität erreicht wird. Ich gehe nun wieder in die Normalität über. Der Einsatz wird heute für mich beendet, so hat die Geschäftsführung entschieden. Und es ist gut so.

Dann wird auch wieder mehr Zeit für Privates sein. Und auch das ist gut so 😉

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