Mal über den Zaun schauen

Heute Abend findet in Schwelm eine Lesung der Teilnehmer eines Schreibkurses der Volkshochschule statt. Da gehe ich hin und setze mich mal zwischen die Zuschauer.

Mich interessiert, wie und was die „Schüler“ produziert haben und vor Allem, wie sie es präsentieren. Denn das scheint ja auch Bestandteil eines Kurses zu sein, den jemand „vom Fach“ leitet.

Auch wenn ich oft genug als „Rampensau“ bezeichnet werde, so lerne ich doch aus dem, wie andere es machen. Dabei ist es egal, ob gut oder schlecht, der Lerneffekt zählt. Selbst wenn ich mich einen Abend lang schrecklich langweile, habe ich daraus einen Nutzen, denn ich wüsste, wie ich es besser machen könnte. Sind sie gut, zehre ich davon und nutze es für mich.

Zudem habe ich den großen Vorteil, dass ich als Autor hier in der eigenen Stadt sehr unbekannt bin. So kann ich einfach als interessierter Besucher auftreten, der die Einladung in der Zeitung gelesen hat. Die Kontakte lassen sich dafür hinterher um so besser knüpfen.

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