Manchmal …

… sind auch meine Gedanken nicht blogbar. Da geht mir so Einiges durch den Kopf, was eigentlich aufgeschrieben hätte werden sollen, doch ich lasse es lieber. Ich schreibe es dann noch nicht einmal unter fremdem Namen in mein anonymes Blogprojekt Wintertränen.

Ich überlege dann, ob es nicht besser in eine Geschichte passt. Etwas verkleidet und konsequent bis zum Ende durchgedacht. Erleichtern wird es dann allemal. Doch Kommentare kommen dann wesentlich später oder nie. Das ist der Nachteil.

Nun ja, es ist nun einmal, auch in einem offenen Blog wie diesem, nicht immer gut, alles zu bloggen. Obwohl ich schon viele Grenzen überschreite, bleiben doch so einige Dinge ungesagt, unerwähnt und damit verborgen.

Doch sollte ich nicht lieber ein „noch“ davor setzen? Schließlich habe ich am Anfang weniger von mir selbst gebloggt als heute. Das wächst erst mit der Zeit und somit denke ich, es wird hier unter Umständen in einigen Monaten und Jahren ganz anders zugehen als heute noch.

Wobei sich mit den Jahren auch das Publikum verändert hat. Wenn ich in die alten Kommentare schaue, die hier noch auf meiner heimischen Festplatte lagern, dann erscheinen da Namen, die heute nicht mehr im Netz und hier im Blog auftauchen. Dafür sind momentan immer wieder Menschen dabei, die es letzten Monat hier noch nicht so offen kommentierend gab.

Es ist also ein stetiger Wechsel vorhanden. Und damit kann ich darauf vertrauen, irgendwann auch mal heute noch nicht Blogbares zu bloggen. Warum ich mir darüber Gedanken mache? Ich weiß es nicht. Heute noch nicht. Morgen vielleicht.

3 Gedanken zu „Manchmal …“

  1. @ menzeline: Dir habe ich geantwortet.

    @ Brigida: Genau für solche Fälle habe ich den Piepelblog eingerichtet, sofern es nur um das "Ab und zu mal bloggen" geht.

    Für die Dinge, die besser ohne nachvollziebaren Namen gebloggt werden sollen, gibt es das Projekt Wintertränen.

  2. Lieber CeKaDo
    Das ist es eben, was ich auch bedenke, wenn ich an einen eigenen Blog denke…Es gibt soooooviel zu sagen, aber habe ich dann auch den Mut, es zu sagen (zu schreiben)? Oder wird es wirklich richtig sein, es zu tun. Aufschreiben ist aber immer gut, ich habe einiges aufgeschrieben, für mich, nicht öffentlich und es hat geholfen…. glg Brigida

  3. Guten Morgen Carsten,

    auch mir brennt geraume Zeit schon was auf den Lippen, was ich dich fragen wollte, aber nicht hier im Blog und bei "Frag mich was" denn das ist öffentlich und da ich schon mal öffentlich angekreidet wurde, will ich dir hier zu lieber eine persönliche Mail schreiben.

    Also bis dann.

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