… nenne ich es, wenn jede noch so kleine Sensation bis ins allerletzte kleinste Detail ausgeschlachtet und in jeder Minute des Tages irgendwo lauthals und übermächtig präsentiert wird.
Das ist einfach nur gruselig, unanständig und schadet dem Ansehen der Betroffenen mehr als alles andere. Es sorgt nämlich letztendlich dafür, daß das genervte und traktierte Publikum negativ reagiert und ihren klaren Blick verliert.
Ich wünschte manchmal, es gäbe bei Katastrophen, Sensationen und Todesmeldungen eine Publikationssperre in der Form, daß jeder Sender, jede Zeitung und jedes Magazin nur maximal 30 Minuten oder 10 Zeilen pro Tag berichten darf. Diesen verdammten Journalisten und ihren Auftraggebern gehört einfach irgendwann mal gehörig einer auf das gierige Maul geklatscht.
Mal ganz abgesehen von den ganzen Halbwahrheiten, Lügen und Vermutungen, die bei absolut jeder Sensation verbreitet wird, um noch mehr Publikum an sich zu binden.
Da werden die Blogs von den Schreiberlingen als „Klowände des Journalismus“ bezeichnet, schaffen es aber selbst nicht, von innen über den Klodeckel hinweg zu kommen.
Du sprichst mir aus der Seele!
Nicht jede Meldung / Kathastrophe / Unglück muss bis ins Kleinste zerredet und breitgetreten werden