Mitgeteilt

Ich habe heute mitgeteilt, daß ich das Ende meiner Möglichkeiten als Vater meiner Tochter bereits überschritten habe.

Aufgrund der Vorfälle in der letzten Zeit kann ich nur erklären, daß ich als alleinerziehender Vater vollkommen versagt habe. Ich gebe auf.

Bevor ich mich weiter in den Abgrund manövriere, habe ich heute veranlasst, daß man meine Tochter schleunigst aus meiner Reichweite entfernt. Ich bin am Ende und schon darüber hinaus.

Die 16-jährige fühlt sich trotz der Gespräche mit dem Jugendamt und der Erziehungsberatung darin bestärkt, sich hier in der Wohnung als Heim-Terrorist zu betätigen und hält neben dem schikanösen Verhalten mit dem Ziele ihrer „Unabhängigkeit durch Auszug“ auch noch diverse andere Gemeinheiten wie z.B. die Dokumentation frei erfundener Gesprächsfetzen parat.

Ich habe heute gegenüber der Erziehungsberatung erklärt, daß ich einem Auszug unverzüglich zustimme. Wohin ist mir egal. Ich will das nicht mehr. Das ist nicht mein Kind, was da in dieser Wohnung haust, Schimmel im Kühlschrank und im Zimmer züchtet, Küche (Stichwort Eier braten) und Bad (Stichwort Fäkalienreste im Klo und Schmiere im Waschbecken) verschmutzt und den Kater des Liebsten pflegt, während sie am leeren Wassernapf unserer Katzen und an Katzenkotze mitten im Weg vorbeigeht.

Heute mußte ich die erneute Schulschwänzerin zur Schule schicken. Diejenige, die vom Abitur träumt. Sie wird nun im Sommer die Schule verlassen müssen. Entweder eine Ausbildung, oder Arbeit oder HartzIV auf meine Kosten in eigener Wohnung.

Ich habe versagt, während sie außerhalb dieser Wohnung gelobt, geliebt und als intelligent und witzig gepriesen wird. Wenigstens das haben meine Erziehung und Liebe gebracht. Wenigstens das.

Ich werde mich ein Leben lang fragen müssen, was ich falsch gemacht habe. Das wird mir bleiben. Und die Erinnerung an mein Kind bis vor wenigen Jahren.

Geh mit Gott, aber geh!

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