In Hamburg-Ottensen verkaufen ein Kiosk und eine Bäckerei ab sofort keine BILD-Zeitung mehr. (Gefunden im law blog)
Anlass ist schlichtweg endlich das „Schnauze voll“ von der täglichen Hetze dieses Blattes. Bezeichnend ist für mich die zutreffende Aussage, dass die Kunden selbst beim Kauf dieser, meiner Meinung nach mehr als nur professionell verunglimpfenden, Zeitung Worte wie „eine Blöd-Zeitung bitte“ benutzen. Das allein zeigt doch zum Einen das inkonsequente Verhalten der Leser und zum Anderen das wahre Image der Zeitung. Da kann noch so viel Werbung mit Prominenten geschaltet werden, für mich ist dieses Blatt täglich der geduldeten Volksverhetzung schuldig.
Die Zeitung einfach nicht mehr zu verkaufen ist eine wunderbare Idee. Ich weigere mich seit ich lesen kann, die BILD in die Hand zu nehmen, oder zu kaufen. Die Inhalte erfahre ich zwangsläufig durch den Großdruck, der mir aus den Exemplaren Mitreisender und anderer Menschen ins Auge springt. Und ich habe nicht umsonst den BILD-Blog verlinkt.
Wenn es der Regierung und der Exekutive nicht möglich ist, diesen vorgeblichen Journalisten und tatsächlichen Dichtern fernab vom Rande der Wahrheit, das Gewerk zu verbieten, dann hilft es vielleicht, wenn das Volk nicht mehr kauft oder Händler nicht mehr verkaufen.
Wenn all den Opfern einer Hetzkampagne der BILD eine angemessene Entschädigung gezahlt werden müsste, dann gäbe es das Blatt bestimmt nicht mehr. Da jedoch alles unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zurecht gebogen wird, bis es genug Geld einbringt, bleiben alle Lügen schlichtweg ungeahndet.
Ich werde dieses Zeugnis ausgenutzter Demokratie weiterhin boykottieren. Für mich gehört diese Zeitung in die gleiche Tonne wie die im Artikel zitierte Deutsche Nationalzeitung. Das Niveau ist aus meiner Sicht das Gleiche.
Bei der Entwicklung der Auflagenzahl dieser Zeitung dürfte sich das Problem in ein paar Jahren erledigt haben :D!