Schnee

Da war er nun, der erste Schnee dieser Saison.

Auf dem Heimweg, mitten auf der Autobahn, wurde das Schneetreiben immer dichter. Draußen ist jetzt kaum noch etwas zu sehen, aber die Warnung habe ich verstanden. Es sind nur noch 3 Grad und ich denke, heute wird in der Nacht der Winter seinen Anfang nehmen.

Die neuen Winterreifen sind einsame Spitze, soweit ich es jetzt schon beurteilen kann. Bei Aquaplaning deutlich weniger Aufschwimmen wie bei den vorigen Reifen. Und heute in der Matschepampe nicht ein Hauch von Rutschen oder Unsicherheit. Wenn das im kommenden Tiefschnee und Wintermatsch so bleibt, bin ich schon sehr zufrieden.

Dennoch liegen jetzt im Auto die beiden Decken, die Schneeketten (lacht nicht, letztes Jahr hätte ich sie eine gute Woche sehr gebrauchen können), Frostschutz für die Waschanlage, Abschleppseil, Taschenlampe, Blinkleuchte und ab morgen auch wieder der Spaten. Alles für den, nicht unwahrscheinlichen, Fall der Fälle, dass ich auf den 43 Kilometern Weg von oder zu meiner Arbeitsstelle ausharren muss. Denn wie lang allein schon ein Weg von sechs Kilometern zu Fuß im Schneegestöber werden kann, hatte ich vor einigen Jahren schon einmal ausprobieren dürfen. Dann lieber vorsorgen.

Außerdem tanke ich jetzt auch schon immer, wenn der Tank halb leer ist. Der große Stau im vergangenen Winter hat mich drei stunden mit laufendem Motor im dichten Schneegestöber gekostet. Wenn da, wie so oft, der letzte Liter bis nach Schwelm gereicht hätte, wäre ich unterwegs leergelaufen.

Wintervorbereitungen für den Arbeitsweg. Kaum zu glauben. Fehlt nur noch die Kaffeemaschine für unterwegs und ein kleiner Stromerzeuger. Die 12 Volt-Dinger taugen nämlich nichts.

4 Gedanken zu „Schnee“

  1. Solange die Leute nicht wie wild umher schlittern und ich Angst um ihr Leben haben muss, darf jeder fahren, wie und womit er will. Allerdings mag ich weder die Sommerreifenfahrer im Winterdreck, noch die völlig unbeherrschten Fahrer, die noch nicht nach draußen geschaut haben. Vermutlich, weil sie ihr Auto nur mit einem Guckloch versehen konnten.

  2. Ach nee schon Schnee. Gut das es den Tagesblog gibt, da ist man vorgewarnt. Sollte ich dem Fahrrad auch langsam Winterreifen verpassen? Eigentlich habe ich diese Bekl… ten die bei Schnee noch gefahren sind immer verachtet, aber nach einem Jahr täglichens zur Arbeit radelns (war des jetzt richtig?) bin ich mir auch nicht mehr sicher ob ich der Versuchung widerstehen kann.

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