Nr. 14 läuft

Es ist der 2. Dezember und ich kann glauben, dass ich wieder einen „Akustischen Weihnachtskalender“ in die Welt gesetzt habe.

Es ist inzwischen der vierzehnte seiner Art und somit mein am längsten überlebendes Projekt, neben dem, selbst am Leben zu bleiben. Ich kann es kaum fassen, dass mir noch immer einige wahrhaft sehr treue Schreibende und Sprechende Jahr für Jahr ihre weihnachtlichen Beiträge zusenden, damit ich sie veröffentliche. Ich bin überrascht, irritiert und ein wenig stolz darauf.

Sehr zufrieden bin ich mit der irgendwann vor einigen Jahren mit vielen Mühen erfolgte Umstellung der Website von Nucleus CMS zu WordPress. Da laufen die Beiträge doch im eingebundenen Audio-Player doch einfacher und komfortabler als noch mit dem externen Gedöns. Über die Anfangszeit mit einem gemieteten CMS eines anderen Anbieters und seinem eingeschränkten und verhunzten WordPress will ich gar nicht mehr reden oder nachdenken.

Nein, alles läuft und die Besucherzahlen sind hübsch, ebenso die Kommentare. Auch wenn der Kalender nicht im Webring aufgenommen wurde, weil zu speziell und temporär zu eingeschränkt, wird er doch anderweitig fleißig verlinkt.

Dieses „No Budget“-Projekt ist mein kleiner und heimlicher Erfolg der letzten beiden Jahrzehnte. Mal schauen, wie lange es noch läuft.

Hier geht es entlang, wer möchte: https://www.erbsenprinz.de

Buchmesse Recklinghausen in Herten

Am 04.10.2025 findet Ihr mich auf der Buchmesse Recklinghausen in Herten.

Ich signiere natürlich gern, was Ihr mir abkauft oder mitbringt und selbstverständlich können wir ein wenig plaudern, lachen, mir die Langeweile vertreiben und gern auch zukünftige gemeinsame Unternehmungen planen.

Den Link zur Buchmesse und alle wichtigen Informationen dazu findet ihr HIER. Für kurzfristige Standbuchungen gibt es wohl noch einige wenige wieder frei gewordene Stände.

Aufgrund der Erfahrungen aus der letzten Teilnahme an einer Buchmesse erspare ich mir dieses Mal das Drama einer unbesuchten Lesung. Ich bin lieber an meinem Stand und plaudere mit den Menschen.

Bei mir kann man übrigens auch mit Karte zahlen. Bargeld ist nicht nötig!

14. Akustischer Weihnachtskalender

Ihr Lieben,
es sind nur noch 90 Tage bis zum Einsendeschluss für den 14. Akustischen Weihnachtskalender.

Für einen gut gefüllten Kalender fehlen aktuell noch 19 Beiträge.

Da schon überall herumgeweint wird, dass nun mit einem der ersten bundesweiten Regentage der Sommer vorüber ist und die Albernheiten über den verregneten Sommer beginnen, könntet Ihr jetzt durchaus in Eure Kleiderschrank-Studios, Gäste-Toiletten und Unterbett-Kommoden gehen und Eure Geschichten und Gedichte einsprechen und an mich senden.

Für alle Neuen und Euch gibt es HIER den Link zur Website mit allen Erklärungen zum Wie, Wann und Wo, sowie die bisherigen Weihnachtskalender.

Es ist soweit

Ich habe mich getraut, nun endlich diesen Song in die Welt zu lassen, den ich mir schon im Jahre 1999 ausgedacht hatte. Der Text wurde von mir im vergangenen Jahr noch einmal überarbeitet und die damals entstandene Musik durch eine von mir beauftragte und bezahlte AI (im Volksmund KI abgekürzt) überarbeitet. Dieser Prozess war keineswegs so einfach, wie man sich die Arbeit mit einer KI so vorstellt. Zumal ich den Song genau so behalten wollte, wie ich ihn mir damals ausdachte.

Das Bild habe ich dann doch mangels wirklich guter Vorlagen aus meinem eigenen Fundus entsprechend meiner Vorgaben von einer schnöden und unbezahlten KI machen lassen.

Und da ist er nun, 26 Jahre nach den ersten Versuchen ist er in der Welt. Schauen wir mal, was daraus wird.

Gestern dachte ich so vor mich hin

Als ich gestern vor der Garage so vor mich hin wartete, dachte ich so vor mich hin, dass ich mir eigentlich mal wieder neue Geschichten ausdenken und diese aufschreiben könnte.

Doch was soll ich sagen? Ich bin momentan völlig leer, habe nichts Besonderes auf Halde liegen und auch keine Idee vorzuweisen, die auszuformulieren gäbe. Das fühlt sich seltsam an, zumal das neue Buch nun auch bald wieder ein Jahr alt ist und sich wie üblich nicht verkauft, solange ich keine Werbung mache. Wobei mich der ausbleibende Verkauf auch nicht belastet, weil es normal ist, dass sich meine Produkte außerhalb von Lesungen wie Blei in den Regalen bewegen.

Aber diese Geschichtenlosigkeit ist schon seltsam. Ich könnte etwas über Ärzte und Krankenhäuser schreiben, doch da ist alles so problemlos verlaufen, wie es nur möglich ist. Es gab einfach nur geringe Reibungspunkte und keinen Anlass für Satire. Dann wäre da nur noch die ohnehin mit mir schwanger gehende Idee des Schreibens über den Zustand der Gesellschaft in Deutschland und die herrschende Unmenschlichkeit. Das wird dann aber keine Satire, sondern böses Draufschlagen und Pieksen in Wunden. Ob das jemals jemand lesen würde, bleibt dahingestellt. Ob ich damit etwas bewirken würde ebenfalls.

Wobei ich sagen (und schreiben) muss, dass mich die meist fröhlichen Überzeichnungen alltäglicher Eskalationen mehr zum Geschichtenschreiben reizen als das Böse an sich. So wird es also dabei bleiben, dass ich weiterhin mit offenen Augen und anderen Sinnen durch das Land und meine absehbaren Lebenstage wandele und die eine oder andere Idee auffange. Ich sollte mir nur jetzt, in Anbetracht der vermutlich nicht mehr allzu langen Restlebenszeit, angewöhnen, diese Ideen sofort zu notieren. Wobei ich diesen Vorsatz auch schon wieder mehr als 20 Jahre mit mir herumschleppe. Aber irgendetwas ist ja immer.

One two, one two — Test, Test, Test

Wenn eine der eingesetzten KIs für eine nette Idee inzwischen 24 Stunden zur Umsetzung benötigt …

Ist das dann so etwas wie die Planung einer Mondlandung? Oder ein für die Menschheit relevantes Projekt?

Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Es ist ja sozusagen mein erstes Mal, dass ich ein umfangreiches und sehr deutlich definiertes Projekt „in Auftrag gegeben“ habe. Und nein, Geschichten hatte die KI schon mithilfe meiner Vorgaben geschrieben. Und nein, die waren nicht so, als dass ich sie gut fand. Ich versuche einfach mal spaßeshalber etwas Neues. 🙂

Ich werde natürlich berichten.

Buchmesse und ich

So langsam freue ich mich wie doof auf meinen Stand während der Buchmesse Liber Lesthir in Solingen.

Ich mag es sehr, auf Messen und Ausstellungen zu sein. Mit interessierten Menschen sprechen, Kontakte knüpfen, Weichen stellen und das Ganze meist ohne jeden Stress.

Ich sehe auf der Website, dass immer mehr spannende Autorinnen und Autoren dabei sind, die ich zum Teil bereits kenne und sicher den einen oder die andere kennenlernen werde. Das Stichwort „Gemeinschaftslesungen“ wabert immer wieder durch den virtuellen Raum in den Gruppen. Und da bin ich ja sehr erfahren. Ich investiere also in die Zukunft, wenn auch nur im Kleinen.

Sicher könnte ich mir auch einen Stand auf der Frankfurter Buchmesse kaufen, schrecke aber vor dem dann doch gewaltigen Preis, verbunden mit Reise- und Übernachtungskosten sehr zurück. Und ich würde dann auf dieser Buchmesse keinesfalls mehr allein am Stand stehen. Denn dann kommt der Aspekt des (leider) im Gewusel vorkommenden Diebstahls doch noch hinzu.

Also dann, wenn mich jemand von Euch besuchen möchte, dann freue ich mich. Ich lese übrigens für 20 Minuten mit dann sicher rauchiger Heiserkeitsstimme und vollem Schwung im Leseraum 2 um 17.00 Uhr.

Samstag, 08.02.2025 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Theater und Konzerthaus Solingen
Konrad-Adenauer-Straße 71,
42651 Solingen
https://www.liber-lestihr.de/

Mein Wunsch für 2025

Mein Wunsch für 2025 ist es, in der Umgebung einige Klemmbaustein-Verrückte zu finden, die mit mir in irgendeinem leerstehenden Laden (dessen Eigentümer/in gern wieder mehr Leben als unbedingt viel Geld darin hätte) das ganze Jahr über eine Landschaft aufbauen, um sie dann in der Vorweihnachtszeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Strahlende Erwachsenen- und Kinderaugen, der Stolz bei der Präsentation und die verbreitete Freude ist mehr als jedes Geld wert.

Und es kämen die eingelagerten Bausteine aus Dachböden, Garagen und Kellern endlich mal wieder für eine rechtfertigende und sinnvolle Mission an Tageslicht.

Wer ist dabei?