Tages(b)log vom 06.10.2005

Ich bin hundemüde. Das sollte mal gesagt werden. Außerdem hirnleer. Auch das sollte ich mal gesagt haben.

Ich habe heute im Wechsel von "Über-Kopf-Arbeiten" und "Auf-den-Boden-Kriechen – Arbeiten" gelebt. Geistig bin ich jetzt am Ende des Tages angelangt.

Ich geb´s zu, ich bin das körperliche Arbeiten nicht mehr gewohnt und es wurde echt Zeit, das sich das ändert. Schatz hat heute im Laden gegrient, als sie mich den Einkaufswagen als Gehhilfe benutzen sah. Ich gönne es ihr 🙂

Das Wochenende werde ich mit den Katalogen verbringen, die warten ja auch noch auf mich. Ich werde sie wohl diesmal in Rekordzeit verteilen (müssen). Somit bietet das Wochenende diesmal leider auch keine Sondererholung.

Irgendwie erinnert mich das an die Zeiten, als ich einen Hauptberuf und einen Nebenjob hatte, nebenbei im dritten Job noch etwas hinzuverdient habe und ganz nebenbei noch ein Haus weiter restauriert bzw. mitgebaut habe. Und dennoch ist das Gefühl heute anders. Mehr kaputtsein, weniger Geld – na klar. Doch rein vom Anfühlen her gefällt es mir heute besser, es ist weniger krasser Streß dabei und vor Allem – der Rückhalt und die Unterstützung ist heute anders.

Im Moment stapelt sich hier auch alles um, es ist nichts mehr wie es war. Der Tagesablauf ist anders und ich muß mich jetzt neue einrichten und orientieren. Das fällt mir schwer, weil es mich aus einer eingefahrenen Bequemlichkeit reisst. Andererseits denke ich, die Tätigkeit (mal unabhängig von der Vergütung) wird mir auf jeden Fall mehr Lebensqualität bringen und das Gefühl, gebraucht zu werden. Hoffentlich!

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