Um die Ohren

Wie sagt man so schön? „Ich habe viel um die Ohren“ und meint damit nicht den Wind an der Küste, der einem stetig um die Lauscher weht.

Aktuell musste ich mit mit Vorgesetzten auseinandersetzen, die mittels eines „Tools“ mein Zwischenzeugnis nach mehr als 2 Monaten fertiggestellt und dann im Ergebnis, nachdem ich es durch diverse Zeugnisprüfer gejagt hatte, die Schulnoten 2 bis 4 in verklausulierter Form geschrieben haben. Die Berufung auf ein Tool, das seitens des Arbeitgebers „mindestens einmal monatlich genutzt wurde“ und „nie zu Beanstandungen geführt hat“ berechtigt nicht dazu, z.B. Formulierungen wie „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ nicht doch in „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ umzuwandeln. Der feine Unterschied wird von Personalentscheidern bemerkt und da hilft es nicht, wenn ich behaupten würde, dass die erste Formulierung bei meinem letzten Arbeitgeber eine „1“ bedeutet. Das Tool ist einfach nur veraltet, wie so viele dieser Dinger … ach, Schwamm drüber. Ich bin gespannt, was nun aus dem Abschlusszeugnis letztendlich wird.

Dann hat jemand in der Liebsten Verwandtschaft einen Verkehrsunfall erlitten und sie ist aufgrund der schwere der Schädigung die 600 km mit dem Zug zur Hilfe geeilt, um häusliche und praktische Hilfe zu leisten. Der geschädigte Mensch sollte sich tunlichst jeglicher rückenschädigender Bewegungen und Lasten enthalten. Stolz hin oder her, da braucht es tatkräftige Hilfe und das ist es, was die Liebste von einer Sekunde zur anderen leisten kann. Ich bin sehr stolz auf sie.

Am Auto läuft ein Projekt bezüglich des Einbaus von Fußbodenbeleuchtungen, wenn die Türen öffnet und auf den Boden schaut. Da soll Licht hin und vor allen Dingen sollen die bisherigen passiven Rückstrahler Licht nach hinten geben, wo diese ganzen dummen Töffels mit ihren Autos herkommen und offene Türen nicht sehen. Das Ganze hilft natürlich nicht, wenn derjenige Kraftfahrer am Handy daddelt, aber man(n) tut ja was man kann, um wenigstens ein Stückchen weit mehr Sicherheit zu schaffen.
Außerdem will ich endlich den seinerzeit zwangsläufig abgehängten USB-Anschluss in der Mittelkonsole wieder aktivieren. Dazu braucht es einen kleinen Ausbau der Seitenverkleidung der Mittelkonsole, Rausrupfen der USB-Konsole, neue Verkabelung mit Stecker abziehen und neuen Stecker reinstecken und dann …. tief Luft holen … erneutem Ausbau des Radios mit Einstecken des USB-Adapters und Verbinden den dann zwei USB-Stecker, verbunden mit dem Wiedereinbau des Radios.

Dann muss ich noch immer weitere Leute aus der Samstagsaktion mit der Lego-Eisenbahn anrufen und sie auf den Sommer vertrösten.

Und ich muss noch in Vollzeit arbeiten. Nur noch 5 Arbeitstage, wenn es schlecht für mich läuft. Morgen ist das letzte Gespräch mit meinem Arbeitgeber. Schauen wir mal.

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