Und da war dann noch …

… dieses unscharfe Haar vor dem Auge. Es störte beim Hinsehen und beim Surfen. Es nervte. Also wischte ich mir immer wieder über die stirn und dachte an die ständig sabbelnde Friseuse, die mir das Vorderhaar nicht kurz genug geschnitten hatte. Das Haar im Bilde blieb unscharf und es blieb. Ich wischte über die Augen und es blieb. Dann rieb ich mit einer energischen Geste über das Haar und über die Augenbrauen. Das unscharfe Haar nervte weiterhin. Also nahm ich entnervt die Brille ab, um das gesamte Auge von diesem blöden Teil zu befreien. Bevor ich zulangen konnte, stellte ich fest: Das unscharfe Haar war weg. Ein kritischer Blick auf die Brille in meiner Hand brachte das Ergebnis. Selbstmord durch Sprung auf das Brillenglas. Der klassische Fall einer depressiven Wimper. Ich pustete sie in die Ewigkeit des Raumes außerhalb der Brillenlandschaft. Und ich sah wieder klar und ungestört. Und ich bloggte dies. Damit Ihr Euch an die Stirn klatschen könnt und ungestört denken könnt: Der Alte hat ne Macke. Recht so!

Immerhin habt Ihr meinem Geschreibsel jetzt ein paar Minuten gewidmet. Danke! Von mir gibt es ein Buch, so nebenbei gesagt. :mrgreen:

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