Angeregt durch einen Kommentar von Nicky in einem früheren Beitrag, will ich Euch mal die Tiere zeigen, mit denen ich so gelebt habe.
Da gab es natürlich in meiner Kindheit zwei oder drei Hamster. Von denen besitze ich ebenso wenig ein Bild, wie vom Kaninchen, das eine Zeitlang bei uns wohnte und bei dessen Zahn-Operation ich einfach umgekippt bin. Dabei wollte ich nur der niedlichen Helferin imponieren. Naja, das ging schief. Beides 🙂
Später kamen dann meine ersten Katzen, deren Bilder ich auf Papier, bislang aber nicht eingescannt und digital zur Verfügung habe. Das waren EKH (Europäisch Kurzhaar) mit Abessiner gemischt. Höchst interessant und vielfarbig. Danach kamen weitere Katzen, die ich alle nicht mehr so recht in Erinnerung habe. Einzig ein Garfield war dabei, der eines Tages tot auf der straße lag, als ich heimkam.
Danach kam Mino:

Auch er war ein Mix und ihm gilt eine meiner Geschichten in meinem Buch. Er starb später hier in Schwelm.
Hinzu kamen dann auf dem damaligen Hofgrundstück insgesamt drei Perserkatzen, wovon eine Katzendame in blaugrau sehr schnell vermittelt wurde. Sie war mit allen anderen Tieren völlig unverträglich. Ganz anders waren da die alte Dame:
und der abgrundtief häßliche, aber durchaus selbstbewußte Perserkater Willy:

Damals lebten dann noch für kurze Zeit ein Neufundländer mit dem Namen Brösel bei uns und es kam noch der Wollknäuel-Flokati-Mix Krümel hinzu:

Diese Hündin lebt noch immer und meine Tochter berichtet davon, daß sie bis heute nichts von ihrer Jiffeligkeit verloren hat. Erziehung war bei diesem Hund kaum möglich. Nach Abgabe des Neufundländers kam dann entgegen aller Vernunft und doch nie bereut Lord zu uns, ein sehr seltener Harzer Fuchs (eine aussterbende Hütehunderasse aus dem Harz):

Dann kam die Mietz, die heute noch bei mir lebt:

Später dann die Trennung, der Tod von Lord, Mietzens Katzenbabies von einem Reisenden in Sachen Katerpotenz und später dann die Fische meiner Mutter, das sogenannte Sushi und Katzenvideo:

Es folgten Meerschweinchen für mein Kind:

von denen später eines auf der Fahrt in die Schweiz starb und der Ersatz noch später mitsamt dem Ureinwohner weggeben werden mußte, weil die Pflege nicht geleistet war. So kamen sie in gute Hände und wir waren wieder nur mit zwei Katzen, dem Mino und der Mietz zusammen.
Mino starb hier in Schwelm und Mietz brauchte jemanden, der sie wieder vergötterte. Also wurde der Kater eingeführt, der uns kurz nach der Aufnahme bei uns durch einen winzigen Fensterspalt entfleuchte. Da wir ihn nicht wiederfanden (weil er vom Katzenschutzbund gekidnappt war und wir ihn später wieder einklagen mußten), suchten wir uns aus dem Tierheim Kia aus:

Die war sehr zurückhaltend, was andere Katzen anging und als wir den Kater wieder zurück hatten, war die Situation unerträglich. Kia zog sich ins Badezimmer zurück und war kaum noch anzufassen. GottseiDank hat eine Bloggerin sie zu sich genommen und wird nun von ihr vollendet auf Art der Katzendamen terrorisiert. Sie ist zur Freigängerin geworden.
Die Fische sind inzwischen verstorben bzw. vermittelt und momentan leben nur noch die Mietz und der Kater bei mir.

Es sit inzwischen durchaus möglich, daß ich beiden Tieren noch bis zur letzten Minute ihres Lebens alles gebe, was sie brauchen und mir danach keine Tiere mehr anschaffe. Doch es kann auch alles anders werden. Wer Tiere hat oder hatte, kennt diese Gedanken.
Das war meine Tierparade und vielleicht nimmt diese Idee ja jemand auf. Ich würde mich dann sehr über einen hinweisenden Kommentar freuen.
@ Follygirl: Der Brösel war damals noch sehr jung und sehr ungestüm. Mein Kind war noch im Krabbelalter und er fand sie toll zum Spielen und drüber-weg-laufen.
Wir hatten einfach Angst, daß dem Kinde früher oder später aus purer Dusseligkeit des Hundes etwas Schlimmes passiert. Und so wurde er in liebevolle gute Hände vermittelt.
Das sind ja so einige Tiere… warum habt Ihr denn den Neufi abgegeben? Gerade die mag ich ganz besonders.
Du fragst nach Tieren…Da sind so einige in meinem Blog, aber es wird mir nicht gelingen von ALLEN zu berichten… das würde leider in die mehrere hundert…gehen.
LG, Petra
@ Torsten: Mein Lieblings-Comickater Garfield hat mal "gesagt", daß Hunde zu nichts mehr nütze sind, nur zum Zerrosten der städtischen Laternen und Hydranten.
Ich sehe es auch so, daß für das Tun der Tiere nahezu immer die Besitzer verantwortlich sind. Sie allein sollten ihr Tier kennen und wer es nicht beherrscht (d.h. die Führung nicht deutlich gemacht hat) der sollte wenigstens soviel Verantwortung besitzen und die Schäden beseitigen.
Ich möchte mal sehen, was der Tierbesitzer gesagt hätte, wenn Du Dich hingestellt und neben den Hund uriniert hättest …..
:abdafuer:
Wow, das sind /waren aber alles sehr schöne Tiere! Wie du weißt, mag ich Katzen und Hunde sehr gern, auch wenn ich selbst kein Haustier habe. Ich hatte nur mal eine männliche Ratte.
Doch erst gestern habe ich mich wieder ärgern müssen – als nämlich so ein kleines Hundemistviech (ich benenne das Tier in dem Fall mal so) hinter der Bushaltestelle einfach auf den Bürgersteig uriniert hat, fast auf meine Schuhe.
So was ist eine Sauerei, und Schuld sind natürlich nicht die ahnungslosen Tiere, sondern die Menschen, die es nicht fertig bringen, ihre Hunde artgerecht auszuführen (mit viel Bewegung!) und dort ihr Geschäft verrichten zu lassen, wo es nicht so unhygienisch ist.
@ Nicky: Stören tut mich hier niemand. Ganz im Gegenteil 🙂
@ SabineLi: Vielleicht listest Du die ja auch mal auf und zeigst und die drei Bilder. Ich glaube, Deine derzeitige Lady Perser hat was von meiner Ex-Persermiezekatze.
@ Brigida: Das waren ja auch ganz schön viele Tierchen. Und das mit dem Tierheim ist immer eine gute Idee.
Was den Blog angeht und die Zeit, da kann ich Dir ja eine Weile mit dem Piepelblog aushelfen. Da bloggen "Sonst-nicht-Blogger" immer dann, wenn sie Zeit und Lust haben. Schau mal auf den Link hier, da gibt es sogar eine Anleitung mit Bildern: http://www.piepelblog.de
;O) Danke für die Vorstellung deiner Tiere… Tja, wir hatten sehr viele Tiere; Kühe, Rinder, Kälber, Schweine, 1 Ackergaul (ganz früher), Enten, Gänse, Hühner und mein Bruder und ich dann auch 4 Meerschweinchen, die im Kuhstall in der Nähe der Krippe ihren grossen Stall hatten….es hiess damals, wo Meerschweinchen sind, gibt es keine Ratten… Diese Ratten kamen aber trotzdem, weil der Metzger im Ort seinen Abfall im zerbombten Bunker ablud, der in der Nähe unseres Hofes stand. Dann kamen die ersten Katzen ins Haus, Mutter und Tochter, beide rabeschwarz mit weissem Fleck unter dem Kinn… Mutter war und blieb sehr scheu, aber beide hatten innerhalb kürzester Zeit die Rattenplage unter Kontrolle. Seitdem hatten wir zu Hause immer Katzen, bis zu dem Zeitpunkt, wo eine, die unbemerkt hinter dem Traktor mit aufs Feld lief abgeschossen wurde…
Danach wollte Mutter keine Katzen mehr.
November 2008 habe ich mich dann entschlossen, mir zwei Damen aus dem Tierheim zu holen, was mir überhaupt nicht leid tut. Ich fühle mich nicht so alleine in der grossen Wohnung, da ich meinen Mann doch recht vermisse….
Leider kann ich kein BIld von beiden einstellen und ich habe ja selber noch keinen Blog….wegen Zeit…und so…
glg Brigida
Das ist ein schöner Beitrag und die Idee ist gut, es auf dem eigenem blog zu bloggen. Ich hatte sehr viele Tiere, wovon ich nur von den letzten 3 Bilder habe.
Wenn ich Zeit hab gerne!
LG Sabine
Ach schön, na da hab ich ja noch was Gutes bewirkt mit meiner kleinen Störung, eine sehr schöne "Chronik der Viecher"
Als bitte, wenn ich bedenke, wie alt ich bin und daß ich keines der Tiere vons einer Geburt an hatte, dann bin ich schon zufrieden 🙂
Wichtig ist nur, daß mich keines überlebt.
Ganz schöner Verschleiß an Tieren in deinem jungen Alter. *frechgrins*