Da reiche ich pflichtgemäß alle Einkommensquittungen für den Monat Mai ein. Das Einkommen war gering und eine Anrechnung hat sich nicht ergeben.
Für Juni schaut es da schon besser aus, doch eine Anrechnung wird wiederum nicht erfolgen müssen, da die Freibeträge nicht ausgeschöpft werden.
Was tut Frau Sachbearbeiterin?
Sie macht sich die Arbeit leicht, rechnet pauschal 400 Euro monatlich an, für die Zukunft! Ab Juli 2006. Science Fiction mit dramatischer Auswirkung.
Denn selbst für den Juli und die Folgemonate wird sich keine bzw. eine Anrechnung von vielleicht 50 Euro monatlich errechnen.
Das wiederum geht aus den ihr vorliegenden Verträgen einwandfrei hervor, wenn – ja wenn man ein wenig denkt und rechnet. Was ich in meinem unvermeidbaren Widerspruch nun getan habe.
Diese Dame hat im Laufe der Bekanntschaft zwischen uns bereits 6 Widersprüche von mir kassiert, die alle teilweise oder vollständig berechtigt waren. Ich frage mich allen Ernstes, warum diese Dame noch ihren Job ausüben darf, wenn ich davon ausgehen muß, daß ich kein Einzelfall bin.
Sollte diesmal ein für mich positiver Bescheid eingehen, dann beschwere ich mich offiziell über diese Dame. Kompetenz ist erlernbar! Und einfache Lese- und Rechenarbeiten sollten auch in niederen Vergütungsgruppen schon Standard sein.
*ätz*
Nebenbei: Mir werden jetzt für ein anrechenbares Einkommen von 0,00 Euro glatte 240,00 Euro abgezogen.
Rechne ich das auf 10 arbeitslose Hinzuverdiener hoch, so ist die Dame rein rechnerisch ihr Geld wert. Wenn man an Verschwörungstheorien glaubt.
Nehmen Sie dazu doch mal Stellung, Herr Bürgermeister, Herr Minister!
Ach so: Eine deutliche Besserung im Verhalten der Mitarbeiterin ist jedoch von mir zu verzeichnen. Der Bescheid kam nicht erst nach der Zahlung und er kam auch nicht an einem Freitag an. Wie sonst üblich.